Kulturforum

Seit dem Schuljahr 2002/3 gibt es am ehemaligen Lessing-Gymnasium das Offene Kulturforum. Zweimal im Jahr wird diese Veranstaltung nun regelmäßig auch an der Lessing-Stadtteilschule durchgeführt. Hauptakteure sind unsere Schülerinnen und Schüler, die sich in diesem Forum mit ihren besonderen Fähigkeiten präsentieren.

Kulturforum

Was ist das Kulturforum?

Das Kulturforum ist eine für alle Schülerinnen und Schüler offene Veranstaltung. Kann jemand etwas besonders gut, hat er oder sie dort die Gelegenheit, es den anderen vorzuführen. Doch sind nicht nur Künste gefragt, die die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule lernen, sondern viel mehr möchten wir Ergebnisse des Unterrichts präsentieren, die bisher noch nicht der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnten wie Vorträge, Gedichte usw. Die Palette der Programmbeiträge ist bunt, „die Farben“ reichen von Songs über Theaterszenen, Vorträgen, Gedichten, Musikstücken.
Zuschauen dürfen alle, die etwas vormachen, und jeder darf einen Freund oder eine Freundin mitbringen. Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu, sie erkennen die Leistungen der anderen an und machen sich gegenseitig Mut.
Die Programme bestehen aus 6 – 8 Beiträgen, die selbstverständlich von Schülern selbst moderiert werden. Die Dauer beträgt in der Regel eine Schulstunde.

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Reaktionen der Schülerinnen und Schüler

Das Offene Kulturforum ist von unseren Schülerinnen und Schülern sehr gut aufgenommen worden. Mittlerweile gehört es zum festen Bestandteil unseres Schullebens. Die Darsteller fühlen sich ernstgenommen, sie zeigen ihr Bestes und dies wird von allen anerkannt.
Schon sehr früh beginnen die Proben für das nächste Kulturforum. Je näher der Termin rückt, desto höher steigt die Spannung im Schulgebäude. Schülerinnen und Schüler, die auftreten, sind Tagesgespräch, Probentermine werden vereinbart, der Musikraum ist ständig ausgebucht, das Klavier auch in den Pausen belegt, Mitschüler werden zu Beratern…
Die Aufführung selber ist dann sehr aufregend. In der 6. Stunde dürfen alle noch mal üben, in der 7. Stunde wird es schließlich ernst. Ruhige Beiträge bekommen die nötige Konzentration und Ruhe, doch wenn gerappt wird, hält es keinen mehr auf den Stühlen. Anschließend kann man jedoch nicht einfach nach Hause gehen, die Darsteller werden von den Zuschauern bestürmt, sehr oft kommt aus dem Publikum großes Lob. Und einige fangen an über sich selbst nachzudenken: „Also, hier möchte ich auch mal mitmachen!“

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Beispiele aus den bisherigen Programmen:
„Clapping Music“
„Amazing Grace“
„Kaspar Hauser“
HipHop
Tanz
„Ombra mai fu“
Szene von Loriot
Poptanz
„Dreamcafé“
Kurzgeschichten
Indonesisches Schattenspiel