Das Psychologie-Profil besucht eine Psychiatrie

Am 19. September 2018 besuchte das Psychologie-Profil „So tickt der Mensch“ zusammen mit ihrem Lehrer Herr Trautsch (Profilleitung) den Tag der offenen Tür für Schüler/innen in der Psychiatrie am Universitätsklinikum Eppendorf. Unter dem Motto „Psychiatrie macht Schule“ konnten die Psychologie-Schüler/innen einen Einblick in Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, medizinische Psychologie, Sexualforschung und in forensische Psychiatrie gewinnen sowie mit Patient/inn/en und deren Angehörigen in Kontakt treten.

Im Folgenden ein paar Kurzberichte der Schüler/innen:

„Es war sehr interessant und es war eine Erfahrung, die man nie vergisst. Außerdem hat es einem einen Einblick in das Leben psychisch Erkrankter gegeben und einem gelehrt, wie man mit betroffenen Menschen besser umgeht oder mit diesen interagieren kann. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich würde es wieder machen.“ (Cecile K., S1-Schülerin)

„Die Idee von ‚Irre menschlich’ hat sich bewahrheitet. Es wurde ein Einblick in verschiedene Krankheitsbilder geschaffen und mit Hilfe von Betroffenen ihre Situationen und täglichen Herausforderungen verdeutlicht. Die Kombination aus Fachleuten und Betroffenen haben einen Ausgleich zwischen Grundinformationen und den jeweiligen Gefühlen und Bedingungen geschaffen. Das breite Spektrum verdeutlichte noch einmal, wie unterschiedlich ebenfalls die psychischen Themen sein können. Für mich war es ein erfolgreicher Tag, aus dem viel mitgenommen werden kann und der eine Grundlage für einen Ansatz von Verständnis und Mitgefühl ermöglicht. Es ist erfreulich zu sehen, wie viel Engagement vorhanden war und wie auch Workshop-Besucher die Themen angenommen haben und bemüht waren, sich in die Betroffenen hineinzuversetzen. Es war eine große Freude, teilgenommen zu haben. Ein Wiederholungbedarf besteht ebenfalls.“ (Alina  J., S1-Schülerin)

„Die Veranstaltungen haben das Verständnis für verschiedenste psychische Störungen und Erkrankungen gestärkt. Die Geschichten der Betroffenen waren sehr spannend und ergreifend, man konnte daraus viel für das eigene Leben mitnehmen. Ich würde jedem empfehlen, zudem an den Vorlesungen und Filmen von ‚Psychiatrie macht Schule’ teilzunehmen.“ (Andre S., S1-Schüler)

„Es war sehr interessant, den drei Referenten – zwei Patienten und einem Psychologen – zuzuhören. Zumal die zwei Erkrankten Stimmen hören bzw. gehört haben. Dies wiederum hat uns einen tiefen Einblick in die Materie ermöglicht. Auch sehr interessant war die Perspektive des dritten Referenten — der Psychologe —, der mit seinem Fachwissen für Aufklärung sorgte. Mein Fazit ist, dass sich dieser Tag gelohnt hat, man viel Wissen mitnehmen konnte und generell für psychische Erkrankungen sensibilisiert wurde.“ (Emilio R., S1-Schüler)