Archiv der Kategorie: Allgemein

Juniorwahl zur Bürgerschaftswahl 2020 an der Lessing-Stadtteilschule

Am 17. und 18. Februar 2020 fand die Juniorwahl zur Bürgerschaftswahl ab dem zehnten Jahrgang an der Lessing-Stadtteilschule statt.

Mit der Juniorwahl wurde ein wichtiger Beitrag dafür geleistet, dass sich noch nicht volljährige Jugendliche intensiv mit Politik und ihren demokratischen Rechten beschäftigen. Im Vorfeld zur Juniorwahl wurden im Unterricht die Themen „Wahlen“ und „Demokratie“ behandelt und rege diskutiert, wobei u.a. mit den von der Hamburger Schulbehörde vorbereiteten Unterrichtsmaterialen gearbeitet wurde. Die Schülerinnen und Schüler des PGW-Kurses der Vorstufe haben ein Wahllokal eingerichtet, Wahlvorstände gebildet und alles für reibungslose Auszählungen vorbereitet.

Wir sind schon sehr gespannt, wie die Ergebnisse der Juniorwahlen ausfallen und natürlich auch die der eigentlichen Bürgerschaftswahl.

S1-Schüler/innen zum SPIEGEL-Gespräch im Thalia-Theater

Zur Diskussion „Alles oder nichts?“ mit dem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (54) und der Klimaaktivistin Clara Reemtsma (22) waren gestern Abend (22.01.2020) 15 Schülerinnen und Schüler des 1. Semesters eingeladen. Das Thalia-Theater und die Rudolf-Augstein-Stiftung hatten Herrn Koch den Besuch mit seinen Schülerinnen und Schülern beim SPIEGEL-Gespräch ermöglicht. Tschentscher und Reemtsma stellten ihre Visionen des Klimawandels dar. Während Tschentscher (SPD) die Innovationskraft des Hamburger Klimaplans hervorhob, betonte Reemtsma (Fridays for Future) die Herausforderungen eines wissenschaftlich begründeten und sozialverträglich machbaren Klimawandels, der das Pariser Abkommen erfüllt. In Detailfragen der technischen Umsetzbarkeit einer CO2-neutralen Gesellschaft waren sich die Gesprächspartner einig. Lediglich bei Fragen der ökonomischen und sozialen Verträglichkeit politischer Entscheidungen gingen Vorstellungen und Ziele weit auseinander.

Das Gespräch wurde durch Zwischenrufe und Forderungen aus dem Saalpublikum gestört, die unter anderem die Abschaltung des Kohlekraftwerks Moorburg, eine autofreie Stadt oder ein 365-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr forderten, auf die Tschentscher und Reemtsma bereitwillig eingingen.

Das S3-Reli-Profil bei der RU-Kampagne in der Hamburger City

Am 03.09.19 hatte das Religionsprofil die Gelegenheit an der Kampagne für den Religionsunterricht des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI) der Nordkirche mitzuwirken. Die Evangelisch-Lutherische Nordkirche umfasst die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Kampagne geht es darum, auf die Relevanz des Religionsunterrichts aufmerksam zu machen, insbesondere darauf, dass dieser einen „Raum für Fragen“ bietet, in dem Lehrer/innen und Schüler/innen, gleich ob atheistisch oder religiös, ins Gespräch kommen.

In einem lilafarbenen aufblasbaren Kuppelzelt („ReliDome“), auf dem Platz hinter der Hauptkirche St. Petri, nahe der Mönckebergstraße, fand unsere Auftaktveranstaltung der Kampagne, welche neben Hamburg noch durch 11 weitere norddeutsche Städte zieht. Wir hoben die bedeutsame Rolle des Religionsunterrichts hervor, indem wir Passant/inn/en ansprachen und ihnen Fragen stellten, z.B. in Bezug auf ihre eigenen Erfahrungen mit dem Religionsunterricht (zu ihrer Schulzeit). Hierbei ergab sich, dass einige diesen recht interessant, jedoch zu einseitig fanden, andere sagten, dass er nicht von großer Wichtigkeit für sie gewesen sei. Um eher negativ und uninteressiert gehaltene Meinungen zu relativieren, erzählten wir den Passant/inn/en, wie es heutzutage im Religionsunterricht, insbesondere im Hamburger Modell „Religionsunterricht für alle“ (RUfa), vor sich geht: Beispielsweise, dass man nicht nur über das Christentum spricht (wie es einst war), sondern über sehr viele Religionen, ganz gleich, wie groß oder klein diese sein mögen. Viele Personen reagierten positiv überrascht, da sie es nicht anders kannten, als es zu ihrer eigenen Schulzeit war.

Hans-Ulrich Keßler, Direktor des PTI, sagte in seiner Rede, dass der Religionsunterricht nicht nur dazu dient, etwas über Religionen zu lernen, sondern vielmehr auch dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich selbst zu finden. Dies bedeutet, dass auch Schüler/innen, welche keiner Religion angehören, einen Platz im Religionsunterricht haben. Atheist/inn/en sind ebenso willkommen wie Religionsangehörige.

Des Weiteren gab es Meinungssäulen vor dem Kuppelzelt, an denen meine Mitschüler/innen standen, bei denen man Fragen, mit „Ja“ oder „Nein“ ehrlich beantworten sollte, z.B.: „Bin ich mehr Wert, wenn ich Geld habe?“, und: „Ist es Gott egal wen ich liebe?“ Die Passant/inn/en nahmen fünf kleine Bälle pro Frage und warfen sie je nach ihrer Meinung in die Behälter (Ja / Nein). Diese Meinung konnten sie dann noch begründen. Das Ergebnis war, dass mehr Personen den Gedanken ablehnten als befürworteten, dass der Mensch mehr Wert sei, wenn er Geld hat, da in ihren Augen alle Menschen gleich seien, gleich ob reich oder arm. Die Befürworter hingegen behaupteten, dass eine Person von der Gesellschaft höher bewertet werde, wenn diese wohlhabend ist. Die Mehrheit der Passanten war der Meinung, dass es Gott egal sei, wen sie lieben. Sie begründeten dies mit dem Argument, dass Gott wollen würde, dass sie glücklich sind, egal ob mit wem an ihrer Seite.

In einer von der Organisatorin der Auftaktveranstaltung und stellvertretenden Leiterin des PTI, Frau Kuhlmann, geleiteten Diskussionsrunde im ReliDome standen drei Lehrer/innen dreier Schulen (unser Tutor Herr Spänhoff eingeschlossen) und vier Mitschüler/innen aus unserem S3-Reli-Profil zur Befragung in Bezug auf den heutigen Hamburger Religionsunterricht zur Verfügung. So wurde der Austausch persönlicher, vertraulicher sowie authentischer. Außerdem gab es in dem Zelt eine Pinnwand mit verschiedenen Fragen, wie zum Beispiel: „Finde ich Antworten auch abseits von Google?“, oder: „Ist es Gott egal, was in meiner Heimat Syrien passiert?“ Diese und weitere Fragen konnten die Passanten beantworten, indem sie ihre Antwort ebenfalls anbrachten. Ebenso hatten sie die Gelegenheit, ihre eigenen Fragen aufzuschreiben.

Für ein schönes und angenehmes Ambiente sorgten eine Band sowie eine Bar in dem Zelt, an der alkoholfreie Cocktails ausgeschenkt wurden. Sowohl Passant/inn/en als auch Lehrer/innen und Schüler/innen konnten Drinks mit Namen wie  Erleuchtung, Liebe oder Paradies genießen. Besonders die Band verstärkte durch ihre sehr gute Musik den Wohlfühleffekt.

Abschließend ist zu sagen, dass uns das Mitwirken an der Kampagne für den unseres Erachtens sehr wichtigen  Religionsunterricht sehr viel Spaß bereitet hat, auch da wir etwas bewirken konnten. Mit dieser Kampagne hatten wir die Möglichkeit, viele Passant/inn/en über die Realität des aktuellen Religionsunterrichts aufzuklären. Wir würden dies durchaus wiederholen.

Zum Weiterlesen:
https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-startet-kampagne-raum-fuer-fragen-mein-religionsunterricht/
https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article199662260/Nordkirche-Kampagne-fuer-den-Religionsunterricht.html
https://www.mein-reli.de/de/startseite/eindruecke-ueber-die-kampagne/ueberregional-1

Selin Yesilyurt, 13d (Reli-Profil)

STEP-Elterntraining, jetzt anmelden!

Am 21. Oktober 2019 startet an unserer Schule unser nächstes STEP-Elterntraining!

Frau Noetzel
Frau Fink
Frau Fink

Unter der Leitung von Kristina Fink (geb. 1982, Sozialpädagogin und Mutter zweier Kinder) und Christiane Noetzel (geb. 1980, Beratungslehrerin, Mutter dreier Kinder) können Sie an 10 Montagen von 18:00 bis 20:00 Uhr (in den Herbstferien nicht) am Standort Hanhoopsfeld im Snoozleraum STEP-Konzept kennenlernen, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen Eltern austauschen und bei Ihnen zu Hause erproben.

Der STEP-Kurs hilft Eltern ein kooperatives, stressfreieres Zusammenleben in der Familie zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.instep-online.de.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen 25 Euro. Darin enthalten sind das STEP-Elternbuch, Getränke und kleine Snacks.

Christiane Noetzel und Kristiana Fink freuen sich auf Ihre Anmeldung per E-Mail (kristina.fink@lessing.hamburg.de oder christiane.noetzel@lessing.hamburg.de) oder telefonisch über das Schulbüro in Sinstorf (Tel. 040-428932450)!

Die 12 Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Neuer Caterer im Neubau

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebe Lehrkräfte,

ab dem 07.02.2019 bietet die mammas canteen für Ihre Kinder ein leckeres und frisch gekochtes Mittagessen in unserer neuen Mensa an.

Im Zuge dessen führen wir eine neue und komfortable Mensasoftware ein: Mensa Max.

Bitte melden Sie Ihr Kind rechtzeitig an, damit wir vor dem Start alles organisieren können und Ihr Kind reibungslos zum Essen kommen kann.

Wie melden Sie sich an und wie bekommen Sie ein Kundenkonto?

Dies wird in diesem Dokument beschrieben: Selbstanmeldung Mensa

Hier verlinken wir Sie mit dem Caterer:
www.mensapoint.de

MINT-Winterprojekte 17/18

1. MINT-Spaß für die Kleinen:

Das Zimmerwetterprojekt bringt Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen mit Experimenten und Nebelzauber das richtige Lüften und Heizen nahe. Ziel ist gesunde Luft im Klassenraum und Energiesparen beim Heizen. In diesem Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler aus Jg. 5 mit den folgenden Fragen auseinandersetzen:
(1) Raumluft Luftfeuchtigkeit und Temperatur;
(2) Wo Schimmel wächst;
(3) Schadstoffe im Zimmer;
(4) Frischer Wind – energiesparend Lüften;

2. MINT-Ausbildung für die Großen:

In einer achtstündigen Schulung konnten unsere großen SchülerInnen aus Jg. 10, 11, 12 alles lernen, was sie brauchen, um Zimmerwetter-Unterricht selbst durchzuführen. Das Team des Regionalverbands stand dabei unterstützend zur Seite. Nach dem theoretischen Teil beteiligten zukünftige MINT-Experten am praktischen Teil: sie führten das Zimmerwetterprojekt unter Anleitung mit SchülerInnen der 5. Klassen durch. So wird es nächstes Jahr unsere eigenen MINT-Experten geben!

A. Kagya, MINT-Koordinatorin

 

Aus Alt mach Neu – S3 Profil Biologie/Kunst baut Terrarium

Damit Tieren ein neues Zuhause gegeben werden kann, gestaltet und baut der S3-Profilkurs Biologie/Kunst unter der Leitung von Frau Langbein (S3 Biologie) und Frau Rüdebusch (S3 Kunst) am Standort Soldatenfriedhof ein neues Terrarium für Jemenchamäleons und gestaltet parallel dazu das neue Terrarium für die Bartagamen von außen.

Der Profilkurs Biologie/Kunst hat zwar eine etwas verwirrende Zusammensetzung, die für dieses Projekt jedoch eine ideale Ergänzung darstellt, denn hier werden sowohl künstlerisches als auch biologisches „Know-How“ gebraucht.

Es gibt in den Fachräumen Biologie schon einige „Haustiere“ wie Schlangen, Fische, Frösche und vieles mehr. Jetzt kommen auch Bartagamen und Chamäleons dazu, und auch die brauchen einen geeigneten Lebensraum, den der S3 Profilkurs jetzt schafft.

Das Motto: Aus Alt mach Neu. Alte Schränke werden umgebaut zu Terrarien. Die Türen werden mit Löchern ausgestattet, damit die Tiere genügend Sauerstoff bekommen. Diese Löcher werden anschließend mit Draht versehen, was dazu dient, dass die Tierchen nicht plötzlich im Klassenraum herumlaufen.

Die Innenseiten werden erst mit Gips versehen, so dass ein stabiler Untergrund gegeben ist, und dann künstlerisch gestaltet. Nach gründlicher Recherche zur artgerechten Haltung der Tiere ging es auch direkt los: Einige Schüler/innen gingen in den Baumarkt, um die benötigten Materialien wie Pflanzen, Stangen, Schrauben usw. zu besorgen. Andere Schüler/innen gingen in den Wald, um Äste für das neue Zuhause der Chamäleons zu suchen. Aus Draht, Zeitung und Pappmaschee wurden Steine angefertigt, damit den Chamäleons nicht langweilig wird.

Natürlich müssen aber auch die Außenseiten der Schränke neu gestaltet werden. Diese wurden erst abgeschleift und dann grundiert mit weißem Lack, sodass man sie gut bemalen kann. Hierzu fertigten einige Schüler/innen Skizzen zu beiden Terrarien an, um einen Überblick zu erlangen und um den natürlichen Lebensraum der Tiere später darstellen zu können. Sobald sie sich für die besten Skizzen entschieden hatten, wurde losgemalt. Das Bartagamenterrarium hat eine wundervolle Wüstenlandschaft erhalten und das Chamäleonterrarium eine außergewöhnliche Dschungellandschaft.

Zu bewundern sind die neuen Terrarien ab sofort im Fachraum Biologie I.3 am Standort Soldatenfriedhof.

Es sei noch erwähnt, dass sich die Lessing-Stadtteilschule mit diesem Projekt um den Harburger Nachhaltigkeitspreis 2017 beworben hat.

(Text: Anna Bolgow, Bilder: Marco Schweinsberg; S3-Schüler/innen des Bio/Kunst-Profils von Frau Langbein)

 

TUSCH Newsletter Oktober 2017

Spielzeitthema »Demokratie«

Im Spielplan des Thalia Theaters wird in dieser Spielzeit das Thema »Demokratie« vielfältig in den Stücken und Inszenierungen untersucht. Dieser thematische Impuls wurde in der Schule aufgegriffen. Die Lehrerin Frau Günther hat einen umfangreichen Reader mit einem Angebot für verschiedene Fächer und Jahrgänge erstellt. Das reicht von »Wie trenne ich Müll?« bis zu einem umfangreichen Projekt mit Bezug zum Abiturthema – so haben die Lehrer/innen aller Klassen und Kurse eine gute Auswahl, dieses Thema in ihren Unterricht zu integrieren.

In der 6. Klasse malen die Schüler/innen Porträts der Roten Zora, die sie dann bei ihrem Theaterbesuch vor Weihnachten, ausgestellt im Mittelrangfoyer des Thalia Theaters, wiederfinden. Darauf freut sich bereits der gesamte 6. Jahrgang, der bereits im letzten Jahr durch Die unendliche Geschichte mit dem Theatervirus infiziert wurde.

Der vierstündige S1-Kurs von Frau Günther wird sich im Kunstlabor Theater mit dem Thema »Demokratie « befassen und mit einem Musik- und Kunstkurs sowie zwei PGW-Kursen kooperieren. So wird die fachübergreifende Arbeit des letzten Jahres in erweiterter Form fortgesetzt. Das Projekt wird mit einem Regisseur des Thalia Theaters zusammenarbeiten. Momentan werden verschiedene Theaterstücke und Inszenierungen für einen Theaterbesuch ausgewählt.

Der S3-Kurs von Frau Volkening arbeitet geschlossen an einem Bewerbungskonzept für den »Unart«-Jugendperformance-Wettbewerb 2018. Die beteiligten Schüler/innen entwickeln selbstständig ihre Themen und gestalterischen Ideen für eine Performance, in der verschiedene Medien zusammenspielen. Weitere TUSCH Projekte sind in der Planung.

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