Archiv der Kategorie: aktuelles

aktuelle News aus dem Schulleben

Jedem Kind seinen Apfel

Am heutigen Montag, den 28. September 2020, fand in den fünften Klassen der Lessing-Stadtteilschule ein Projekttag zur Einführung der neuen iPads statt. Der Jahrgang 5 ist einer von drei Jahrgängen an der Lessing-Stadtteilschule, in dem seit diesem Schuljahr jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes iPad bekommt. Dieses wird sowohl im Präsenzunterricht in der Schule als auch zu Hause genutzt.

Mit den derzeit 400 iPads, die sowohl aus Mitteln des Digitalpakts Schule als auch aus Corona-Hilfen bezahlt werden, weist die Lessing-Stadtteilschule die Kapazitäten auf, um drei Klassenstufen und deren Lehrkräfte mit iPads auszustatten.

Die heutige iPad-Einführung war ein voller Erfolg. Auf spielerische Weise wurden unterrichtlich relevante Apps wie „Kahoot“, Seiten wie „oncoo.de“ und der schulinterne Server „iServ“ ausprobiert sowie ein so genannter Tabletführerschein erworben.

Auch die Schülerinnen und Schüler waren begeistert und wollten gar nicht mehr in die Pause gehen:

„Es ist sehr gut, finde ich, es gab keine Störungen, man kann viel damit machen, man kann darauf arbeiten, zum Beispiel gibt es Anton, dann kann man da Mathe und Deutsch drauf machen. Man kann auch Kunst damit machen.“ (Michelle, 5a)

„Ich freue mich sehr, dass ich dieses iPad jetzt bekommen habe, weil ich zu Hause ein normales Tablet habe, kein iPad. Ich finde den Unterricht mit den iPads cool!“ (Tyrese, 5a)

Perspektivisch ist die Ausstattung aller Jahrgänge mit iPads geplant. Die behördliche Finanzierung stellt für ganz Hamburg zunächst für 20% aller Schülerinnen und Schüler die Geräteanschaffung sicher. Da die Schule durch den Neubau 2019 viele in Schule übliche Hürden in der IT-Struktur nicht hat, wollen wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel allerdings schwerpunktmäßig in zusätzliche iPads zur Dauerausleihe investieren.

Besuch der Zeitzeugin Ruth Weiss an der Lessing-Stadtteilschule

Am Freitag, den 04.09.2020, fand im Rahmen des Deutsch-Abiturthemas „Transit: Zwischen Aufbruch und Ankunft“ der Besuch der Journalistin, Schriftstellerin und Zeitzeugin Ruth Weiss in der Aula des Gebäudes „Conti“ unter Anwesenheit des 13. Jahrgangs statt. Mitgebracht hat sie Herrn Lutz Kliche als Moderator und eine Freundin, Frau Thevs, die am ehemaligen Mädchen-Gymnasium, das später zum Lessing-Aufbaugymnasium und dann zur Lessing-Stadtteilschule wurde, ihr Abitur abgelegt hat.

Ruth Weiss wurde im Jahr 1924 in Fürth geboren und hat bis zum Beginn der NS-Zeit ein gewöhnliches Leben geführt. Bei der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten hat die Diskriminierung gegen Juden ein immer größeres Ausmaß angenommen. Weiss schildert, dass sich ihr Leben drastisch veränderte, wobei es eher harmlos anfing, als ihre Freunde und Nachbarn sie zunächst nur ignorierten. Infolge dieser Entwicklung beschloss ihre jüdische Familie 1936 nach Südafrika zu emigrieren. Zu diesem Zeitpunkt war sie 12 Jahre alt.

Bei der Ankunft in Südafrika fiel ihr auf, dass die Kultur der weißen Bevölkerung der europäischen Kultur stark ähnelte. Erste Begegnungen mit ihren weißen Nachbarn in Südafrika hatten Einfluss auf ihren weiteren Karriereweg, denn ihre Nachbarn haben der Familie bedauerlicher Weise die ethnische Abgrenzung insofern nahegelegt, dass sie nicht mit der schwarzen Bevölkerung interagieren sollte. Da sie selbst erleben musste, wie es ist, ignoriert und diskriminiert zu werden, hat sie angefangen, als Journalistin gegen die Apartheid zu schreiben und sich allgemein gegen Rassismus zu engagieren.

Im Anschluss an ihre Erzählungen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Folgenden eine Auswahl der Fragen:

Gibt es etwas, das Sie bereuen?

Ruth Weiss bereut, dass sie nicht studieren konnte. Dies führte unter anderem zu Minderwertigkeitskomplexen bei ihr, wenn sie anderen gegenüberstand, die studiert haben.

Wie war es, als Sie zurück nach Deutschland kamen?

Als sie von den Ereignissen, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus abgespielt hatten, erfahren hat, wollte sie nichts mehr mit Deutschland zu tun haben. Weiterhin erzählt sie, dass es ihr bei der Rückkehr nicht gut ergangen ist, da sie von  Rückblicken geplagt wurde, die sie nicht verkraften konnte.

Wo würden Sie ihre Heimat verorten?

Für sie ist ihre Heimat dort, wo sie sich bei Freunden akzeptiert und wohlfühlt. Aufgrund der NS-Zeit trifft dies nicht auf Deutschland zu, aber auch in Südafrika fühlte sie sich aufgrund des Systems der Apartheid nicht wohl.

Was halten Sie vom Staat Israel und dem andauernden Konflikt?

Der Staat Israel ist für sie ein Staat, der den Juden Sicherheit gibt. Jedoch kritisiert sie die Politik des derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Sie findet es schade, dass es wenig bis keine Interaktion zwischen Palästina und Israel gibt. Für die Zukunft würde sie sich eine Zwei-Staaten-Lösung wünschen.

Haben Sie die Freunde aus dem Dorf in Deutschland wiedergesehen?

Sie hat nach dem Verlassen von Deutschland nicht mehr das Dorf betreten. Einerseits will sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen und andererseits denkt sie, dass ein Wiedersehen weder für sie noch für ihre Freunde einen Zweck haben würde. Zum Schluss erläutert sie, dass ihre Freunde keine Schuld am Geschehenen hatten, weil sie nur blind Befehlen folgten, wie es für Kinder üblich sei.

Bericht: Hussain M. (S3-Schüler der Lessing-Stadtteilschule)

Kleine Drachen im Schulzoo

Zwischen dem 13. Mai und dem 19. Juni sind in unserem Schulzoo acht kleine australische Drachen (englisch: bearded dragon) geschlüpft. Die Jungtiere sind die erste Nachzucht unseres Bartagamen-Pärchens „Leyla“ und „Timon“. Während die Eltern stolze 35 Centimeter messen, sind die kleinen direkt nach dem Schlupf gerade einmal so groß wie eine 2-Euro-Münze.

2 Tage nach dem Schlupf

Die kleinen Drachen fressen bereits sehr erfolgreich Grillen, Grashüpfer, Mehlwürmer, Salat, Karotten und vor allem frischen Basilikum. Alle acht Zwerge haben schnell gelernt, dass ihnen durch die Tierpfleger keine Gefahr droht und verlieren zunehmend ihre Scheu vor der menschlichen Hand, die Futter ins Terrarium gibt oder sauber macht.

Die Elterntiere Leyla und Timon

Die Jungtiere werden etwa ein Jahr lang im Schulzoo gepflegt, bis sie groß genug sind, um abgegeben zu werden. Dies geschieht dann auch in Abhängigkeit von ihrem Geschlecht, das man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erkennen kann. Es soll sichergestellt werden, dass nach der Weitergabe der Tiere eine Inzucht zwischen männlichen und weiblichen Geschwistertieren vermieden wird.

Der Schulzoo freut sich jederzeit über Sach- und Geldspenden zu Händen des Schulvereins:

Schulverein der Lessing-Stadtteilschule e.V.
IBAN: DE47 2005 0550 1385 1374 58
BIC: HASPDEHHXXX
Institut: Hamburger Sparkasse
Verwendungszweck: Schulzoo

 

Maskenpflicht an der Lessing-Stadtteilschule

Die Lessing-Stadtteilschule wünscht einen guten Start in das Schuljahr 2020–2021!

Es gibt ab sofort eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände. Schülerinnen und Schüler dürfen während der Unterrichtszeit in den Unterrichtsräumen ihre Masken abnehmen. Alle Personen dürfen an einem festen Arbeitsplatz in einem Büro ihre Masken abnehmen. Das schließt Gespräche zwischen mehreren Personen mit ein. Bitte auch die anderen Vorschriften (siehe Elternbriefe) einhalten!

Wir werden alle Eltern regelmäßig über IServ und die Homepage informieren. Wenden Sie sich für einen eigenen Zugriff an die Klassenleitungen Ihrer Kinder.

Viele Grüße und Gesundheit!

Einen guten Start in das Schuljahr 2020–2021!

Die Lessing-Stadtteilschule wünscht einen guten Start in das Schuljahr 2020–2021!

Stets aktuelle Informationen sind auf unserer Unterseite Elternbriefe.

Aber hier die wichtigsten zurzeit geltenden Regelungen und Infos:

  • Es gibt ab sofort eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände. Schülerinnen und Schüler dürfen während der Unterrichtszeit in den Unterrichtsräumen ihre Masken abnehmen. Alle Personen dürfen an einem festen Arbeitsplatz in einem Büro ihre Masken abnehmen. Das schließt Gespräche zwischen mehreren Personen mit ein.
  • Es wird ein Angebot für das Mittagessen geben.
  • Der Verleih von digitalen Endgeräten für einen Teil der Schülerinnen und Schüler zur Verbesserung des Fernunterrichts befindet sich in der Vorbereitung.
  • In der Schule werden verstärkte Hygeniemaßnahmen umgesetzt. Dazu gehört die häufigere Reinigung.
  • Die Lessing-Stadteilschule darf nur über den Eingang am Hanhoopsfeld betreten werden.
  • Es finden zunächst keine Projektwochen oder Klassenreisen statt.
  • Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich unmittelbar 14 Tage in Quarantäne begeben oder ein negatives Testergebnis vorweisen.

Wir werden alle Eltern regelmäßig über IServ und die Homepage informieren. Wenden Sie sich für einen eigenen Zugriff an die Klassenleitungen Ihrer Kinder.

Viele Grüße und Gesundheit!

Erste Schultage und Startpunkte bei den Klassenleitungen im Schuljahr 2020-2021

Im Folgenden teilen wir Ihnen und euch die ersten Schultage und die Startpunkte bei den Klassenleitungen für die einzelnen Jahrgänge mit:

  • Jg. 5: 10.08.: 8.25 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Jg. 6: 06.08.: 8.00 Uhr bis 13:30 Uhr
  • IVK 5/6 und 7/8: 06.08.: 8.00 bis 13.30 Uhr
  • Jg. 7: 06.08.: 8.30 Uhr bis 13:30 Uhr, neue Schüler/innen Jg. 7: 06.08. 14.00 Uhr/Hörsaal bis ca. 15.00 Uhr
  • Jg. 8: 06.08.: 9.00 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Jg. 9: 06.08.: 8.00 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Jg. 10: 06.08.: 10.00 Uhr bis 13:30 Uhr, 10e: 06.08.: 12.15 Uhr bis 14:00 Uhr
  • VS: 06.08.: 10.00 Uhr/Hörsaal, bis 13:30 Uhr
  • Jg. 12: 06.08.: 12.00 Uhr/Hörsaal, bis 13:30 Uhr
  • Jg. 13: 07.08.: 8.00 Uhr/Hörsaal, Unterrichtsende individuell nach Stundenplan, d.h. auch Nachmittagsunterricht

Elternbrief zum Schulstart 2020-2021:

Die Lessing-Stadtteilschule wünscht einen guten Start in das Schuljahr 2020–2021!

(Foto aus dem Jahr 2018)

Kleines „Corona-Archiv“ der Lessing-Stadtteilschule

Das Coronavirus hat den Alltag, die Arbeit und die Freizeit der Menschen grundlegend verändert. Auch der Schulalltag an unserer Schule ist von diesen Veränderungen selbstverständlich nicht ausgenommen gewesen. Der “normale“ Unterricht im Klassenzimmer wurde durch den digitalen Fernunterricht ersetzt. Trotz einiger Lockerungen ist an einen regulären Schulbetrieb noch nicht zu denken. Dass eine Krise auch schöpferische Kraft freisetzen kann, das zeigen viele unserer Schüler und Schülerinnen – trotz Krise – tagtäglich auch im Kunstunterricht.

Der nachfolgende Blog bietet einen Einblick in die Arbeit des Fachbereichs Bildende Kunst der letzten acht Wochen:
https://coronaarchivstslessing.blogspot.com/2020/06/ein-paar-von-heute-zeichenaufgabe-nach.html

An dem hier gezeigten Projekt sind die Kurse

Theater Jg. 5a, Jg. 5b+c, Jg. 6 c (in der „Notbetreuung“), WPU-Kunst Jg. 8, Kunst-VS, WPU-10 Kunst, WPU-10-Fotografie, Kunst 12gA, WPU Fotografie Jg. 7, WPU Fotografie Jg. 8+Jg. 7, Kunst 13gA

unter der Leitung von Cathleen Rüdebusch, Inken Caroline Petersen, Till Bick, Klaus Holger Fey-Obersteller, Frank Huslage und Volker Rohde beteiligt gewesen.

 

Verleihung der Abitur- und Fachabiturzeugnisse 2020

Aufgrund der aktuellen Situation und der Hygienemaßnahmen fand die am heutigen Dienstag, den 23. Juni 2020, zelebrierte Verleihung der Abitur- und Fachabiturzeugnisse auf dem Hof und mit begrenzter Teilnehmerzahl statt.

Es gab bewegende Reden des Schulleitungsmitglieds Herrn Sethe, des kommissarischen Abteilungsleiters Herrn Haupt, des Lehrers Herrn Koch, von Absolventinnen und Absolventen sowie hervorragende musikalische und lyrische Beiträge. Die Zeugnisverleihungen erfolgten direkt am Platz der Schulabgängerinnen und -abgänger, wobei stets auf den Mindestabstand geachtet wurde.

Trotz aller Einschränkungen war es eine rundum gelungene Veranstaltung!