Archiv der Kategorie: aktuelles

aktuelle News aus dem Schulleben

Infoabend für alle interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen und der Vorstufe

Die Oberstufe der Lessing-Stadtteilschule und der Stadtteilschule Ehestorfer Weg stellt sich vor!
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
am Montag, 25.2.2019 um 18.30 Uhr findet im Hörsaal der Lessing-Stadtteilschule ein Infoabend statt. Es wird eine allgemeine Information über die Vor- und Studienstufe geben. Sicher ist es für Sie interessant sich mit den durch die Schulbehörde vorgegebenen Bedingungen für den Erwerb des Abiturs zu befassen. Sie erfahren natürlich auch etwas über die an unserer Schule angebotenen Kurse und Profilfächer.
Neben dem Vortrag zu behördlichen Vorgaben und unserem schulspezifischen Angebot wird es Zeit und Raum für individuelle Beratung geben.
Ablauf:
18.30 Uhr  Begrüßung in der Aula
Informationen zur Oberstufe durch Herrn Sethe
19.15  Uhr Fragen aus dem Plenum an den Abteilungsleiter,
ab 19.45
Zeit für individuelle Beratung jetziger 10.-Klässler und ihrer Eltern    (Anmeldegespräche)
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Gespräche.

Mit freundlichen Grüßen  B. Sethe  (Abteilungsleiter der Sek II)

STEP-Elterntraining

Es gibt noch sechs freie Plätze!

 

Am Montag, den 18. Februar 2019, von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr startet an unserer Schule (EG im Haus „Nathan“) unser nächstes STEP-Elterntraining!

Frau Noetzel
Frau Fink
Frau Fink

Unter der Leitung von Kristina Fink (geb. 1982, Sozialpädagogin und Mutter zweier Kinder) und Christiane Noetzel (geb. 1980, Beratungslehrerin, Mutter dreier Kinder) können Sie an 10 Montagen von 17.30 bis 19.30 Uhr (in den Märzferien nicht) am Standort Hanhoopsfeld STEP-Konzept kennenlernen, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen Eltern austauschen und bei Ihnen zu Hause erproben.

Der STEP-Kurs hilft Eltern ein kooperatives, stressfreieres Zusammenleben in der Familie zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.instep-online.de.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen 25 Euro. Darin enthalten sind das STEP-Elternbuch, Getränke und kleine Snacks.

Christiane Noetzel und Kristiana Fink freuen sich auf Ihre Anmeldung per E-Mail (kristina.fink@lessing.hamburg.de oder christiane.noetzel@lessing.hamburg.de) oder telefonisch über das Schulbüro in Sinstorf (Tel. 040-428932450)!

Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Exkursion zur Kirchenbesichtigung

Am Donnerstag, den 31.01.2019, besuchten wir, der Religionskurs des PGW-Reli-Profils, eine evangelisch-lutherische Kirche. Beim Eintreten gingen wir durch den Vorraum, eine Art Vorbereitungsraum, in dem man alles draußen lassen soll, was einen von der Begegnung mit Gott abhält, in den eigentlichen „heiligen“ Kirchenraum. Der Vorraum hat somit auch eine Symbolik, es ist sowohl eine räumliche als auch eine geistige Trennung vom großen Kirchenraum. Zusammen mit unserem Lehrer setzten wir uns auf die in der Kirche vorhandenen Stühle, was uns auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich erschien, denn normalerweise findet man in vielen Kirchen mehrere Reihen von Bänken, die man nicht verschieben kann. Ebenfalls ungewöhnlich war die Anordnung der Stühle, sowohl frontal zum Altar als auch seitlich zur Kirchenmitte gerichtet. Diese Anordnung ist sehr kinderfreundlich, wie wir fanden, um z.B. beim Gottesdienst für Groß und Klein auf ausgelegten Kissen Platz zum Krabbeln und Spielen zu bieten. Exkursion zur Kirchenbesichtigung weiterlesen

Lesung von Saša Stanišić an der Lessing-Stadtteilschule

Saša Stanišić liest am 26. Februar 2019 um 18.00 Uhr noch einmal aus seinem „Fürstenfelde“- Roman „Vor dem Fest“ in den neuen Räumlichkeiten – Aula im Haus „Conti“ – der Lessing-Stadtteilschule im Hanhoopsfeld 21 in 21079 Hamburg.

Er bietet nicht nur dem Abiturjahrgang (S4) und dem zweiten Studienstufensemester die Möglichkeit zum Gespräch mit einem sehr interessanten und unterhaltsamen Gegenwartsautor und zu einem vielleicht vertieften Verständnis einer nicht einfachen, aber amüsanten Lektüre. Auch nicht schulische Gäste sind herzlich willkommen, die sich bei Frau Beckert (Oberstufenfachleitung Deutsch) unter der nachfolgenden E-Mail-Adresse melden können:

 

Erster Schultag im Neubau

Heute, am Donnerstag, den 7. Februar 2019, fand der erste Schultag für alle Jahrgänge im Neubau der Lessing-Stadtteilschule statt. Bisher wurde nur das Abitursemester (S4) hier unterrichtet.

Um die Gebäude und Räumlichkeiten näher kennenzulernen, wurde mit den (Profil-)Klassenlehrerinnen und -lehrern eine Schulrallye durchgeführt, bei der eine Liste von Fragen, so z.B.: „Wie heißt der Hausmeister und in welchem Gebäude findet man ihn?“, abgearbeitet wurde. Dem schloss sich ein Quiz zu den Namensgebern der Gebäude aus den Lessing-Dramen „Nathan der Weise“ und „Emilia Galotti“ an, so etwa „Orsina“, „Saladin“ oder „Appiani“. Auch der Fachunterricht, für den noch Zeit war, kam nicht zu kurz.

Abgerundet wurde dieser sehr gelungene erste Schultag von einem kostenlos bereitgestellten und köstlichen Mittagessen unseres Caterers „Mammas Canteen“.

Weitere Impressionen vom Umzug

Der Umzug der Lessing-Stadtteilschule läuft in vollen Zügen. Während der Abschnitt Verwaltung schon seit dem letzten Montag (22.01.2019) bei funktionsfähigem Sekretariat umzieht und bereits viel Vorarbeit in den Fach- und Klassenräumen sowie in den Lehrerzimmern geleistet wurde, konnte nach der Zeugnisausgabe am 29.01.2019 der eigentliche Umzug offiziell beginnen. So wurden Smartboards demontiert, weitere Kisten gepackt und bereits erste Tische, Stühle und Schränke an den neuen Standort gebracht. Dort wird auch schon fleißig ausgepackt, einsortiert und installiert. Der Unterricht für das Abitursemester (S4) findet parallel zum Umzug in den mobilen Klassenräumen und ab dem 04.02.2019 im Haus „Orsina“ des Neubaus statt, wohingegen die übrigen Schülerinnen und Schüler erst wieder ab dem 7. Februar 2019 Unterricht haben.

Religion beeinflusst seit je Stadtbilder auf der ganzen Welt

– Die Lange Nacht der Weltreligionen 2019 –

 

Die Religions-Profile S2 und S4 haben am 26.01.2019 eine Exkursion zur Langen Nacht der Weltreligionen im Thalia Theater gemacht. Das diesjährige Thema „Religionen und Stadt: Hamburg – New York – Beirut“ sollte die  Rolle der Religionen in der Stadt und das Verhältnis zwischen ihnen beleuchten.

Der Abend begann um 18h30 im Eingangsfoyer, wo die Besucher als Vorschau und Vorgeschmack für den Abend mit einer Live-Performance und Videoinstallationen von Schülerinnen und Schülern empfangen wurden.  Auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren dabei, sie trugen eine illustrative Darbietung vor, um das konfliktreiche Miteinander von Stadt und Religionen jeglicher Art zur Schau zu stellen. Gegenstand der Performance waren Zitate wie „Wem gehört das Land?“ und „Ich bin Deutschland!“.  In der Darbietung  wurde beispielsweise ein Seil von zwei Personen abwechselnd nach links und rechts gezogen. Die beiden Personen sollen hierbei die Korrelation von Religionen und Stadt verkörpern und ihr spannungsgeladenes Verhältnis zueinander widerspiegeln.

Die eigentliche Nacht der Weltreligionen startete dann um 19 Uhr mit der Begrüßung  und Anmoderation  durch Prof. Dr. Giuseppe Veltri (Direktor der Akademie der Weltreligionen) und Joachim Lux (Intendant des Thalia-Theaters). Anschließend wurde als Auftakt eine persönliche Rede des Religionssoziologen Peter L. Berger über das vielfältige und durchmischte Leben in New York vorgetragen.  Er war der Meinung, dass die Stadt ein Zeichen der Transzendenz sei, insofern sie Universalismus und Freiheit verkörpere. Demzufolge sei New York ein Zeichen der Transzendenz, da die Besonderheit von New York in der enormen Größenordnung dieser Merkmale bestehe.

In der folgenden performativen Lesung mit Foto-Portraits wurden unterschiedliche Vertreter diverser Religionen aus New York jeweils anhand eines Portraits und einer kurzen Biographie vorgestellt. Ob Rabba Sara Hurwitz’ orthodoxes Judentum, Adam Cardones Church of Satan, Imam Talib Abdur-Rashids sunnitischer Islam – Ziel war es zu zeigen, dass jede Religion in New York ihren eigenen Platz hat, den ihr kein Anderer streitig machen kann.

Die erste Gesprächsrunde, welche von Joachim Lux moderiert wurde, fand mit Deborah Feldman (Autorin), Prof. Dr. Christine Büchner (katholische Theologin und stellvertretende Direktorin der Akademie der Weltreligionen) und Prof. Dr. Jens S. Dangschat (Stadtsoziologe, TU Wien) statt. Bei Wein und Kuchen wurden humorvolle, aber dennoch kritische Debatten geführt, beispielsweise über die Pluralismusfähigkeit von Religionen, insbesondere die Frage, ob Religionen die soziale Spaltung noch weiter fördern oder eher für eine Überwindung eintreten. Weitere interessante Thesen waren z.B.: „Die Vielfalt, die wir hier haben, überfordert uns“, „In Berlin ist man als wurzelloser Mensch angeknüpft“ und „Es ist gefährlich als bekennender Jude in Neukölln zu sein“.

Im weiteren Verlauf des Abends gab es musikalische Acts des Hamburger Hip-Hop Kollektivs Rapfugees. Ihre Texte auf Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Arabisch, Dari, Farsi und Somali handeln von Heimat und Flucht, Liebe, leben und leben lassen, Familie und Gemeinschaft.

In der anschließenden längeren Pause hatte man in einem zweiten Teil bei gemeinsamem Essen und Tischgesprächen in verschiedenen Räumen die Möglichkeit, sich mit Expertinnen und Experten verschiedener Religionen auszutauschen.

Im dritten Teil, der wieder im Theatersaal stattfand, lag der Fokus dann auf Beirut, einer Stadt, die in West und Ost „gespalten“ ist. Es wurden Texte aus verschiedenen Religionen und Philosophien vorgetragen sowie Bilder und Filmsequenzen gezeigt, u.a. „Der Himmel ist schön – über Beirut“.

So wechselte die Lange Nacht der Weltreligion zwischen Gesprächsrunden, die aus religionswissenschaftlicher Perspektive aktuelle Diskussionen aufgriffen und Musik- und Theateraufführungen bzw. Rezitationen, die das geistige Gespräch in einem doppelten Sinne überbrückten, indem sie das Gesagte um eine andere Dimension der Wahrnehmung ergänzten und damit sinnlich sowie geistig erfahrbar machten.

Merve Erturan, S2-Religions-Profil

Umzugs-Update

Der Umzug der Lessing-Stadtteilschule läuft in vollen Zügen. Während der Abschnitt Verwaltung schon seit dem letzten Montag (22.01.2019) bei funktionsfähigem Sekretariat umzieht und bereits viel Vorarbeit in den Fach- und Klassenräumen sowie in den Lehrerzimmern geleistet wurde, konnte nach der heutigen Zeugnisausgabe (29.01.2019) der eigentliche Umzug offiziell beginnen. So wurden Smartboards demontiert, weitere Kisten gepackt und bereits erste Tische, Stühle und Schränke an den neuen Standort gebracht. Der Unterricht für das Abitursemester (S4) findet parallel zum Umzug in den mobilen Klassenräumen und ab dem 04.02.2019 im Haus „Orsina“ des Neubaus statt, wohingegen die übrigen Schülerinnen und Schüler erst wieder ab dem 7. Februar 2019 Unterricht haben.

Projekt „Wie wollen wir leben?“

Wir, das S1-Religionsprofil, hatten am 22. Januar 2019 (Profiltag) für einen Projekttag (sechs Unterrichtsstunden) eine Teamerin und einen Teamer des Projektes „Wie wollen wir leben? – Filme und Methoden für die pädagogische Praxis zu Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Demokratie“ zu Gast. Die Workshops werden vom Hamburger Landesinstitut (LI) und dem Berliner Verein ufuq.de angeboten und befassen sich mit Religion, Identität, Zugehörigkeit, Geschlechterrollen, radikalen Predigern im Internet und Diskriminierungserfahrungen. Die Teamer/innen arbeiten mit Filmen und Methoden, die von ufuq.de in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg (HAW) entwickelt und bundesweit in einer Vielzahl von Workshops erprobt wurden.

Die beiden sehr netten und offenen studentischen Teamer/innen Lotta und Hussein haben mit uns unter der Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ über verschiedene Themen gesprochen. Das von uns ausgewählte übergeordnete Projektthema war „Gender“ – es ging also insbesondere um die Frage des Verhältnisses zwischen den Geschlechtern. Dazu hatten uns unsere Teamer/innen u.a. verschiedene Kurzfilme, Spiele und weitere Anreize vorbereitet, welche Diskussionen in der Klasse einleiteten.

Zu Beginn der ersten Doppelstunde hingen sie zwei Schilder mit den Begriffen „Trifft zu“ und „Triff nicht zu“ an gegenüberliegende Wände und es wurden Aussagen vorgelesen, zu welchen wir uns positionieren sollten. Beispielsweise war die erste Aussage, dass Männer das Geld nach Hause bringen sollten um ihre Familien zu ernähren. Dabei stellten alle Jungen sich zum Schild mit der Aufschrift „Trifft zu“ und ein Großteil der Mädchen zu „Trifft nicht zu“. Das zeigte selbstverständlich, dass es Meinungsunterschiede in der Klasse gab und jeder durfte, wenn er wollte, sich zu seiner Position äußern. Bemerkenswert an dem Ganzen war, dass jede Meldung angenommen, aufmerksam angehört und aufgegriffen wurde. Jede Meinung warf eine neue Frage auf, wodurch es zu sehr viel neuem Gesprächsstoff kam. Nachdem die Gespräche und Diskussionen beendet waren, bekamen wir alle einen Zettel mit dem Begriff Islam ausgeteilt. Wir sollten zu jedem Buchstaben aus dem Wort Islam, ein neues dransetzten, welches wir damit in Verbindung brachten. Nach 5 Minuten sammelten wir die Begriffe am Whiteboard und auch hier gab es wieder viele Nachfragen und großen Diskussionsbedarf.

Nach einer Pause wurden Bilder von verschiedensten Gegenständen, Motiven und Aussagen auf dem Boden ausgelegt, welche mit dem Begriff Gender in Verbindung gebracht werden konnten. Beispielsweise ein Kinderspielzeugkatalog, in welchem „Mädchen“spielzeuge wie Küchengeräte, Staubsauger oder Puppen und „Jungs“spielzeuge wie Waffen oder Autos angeboten wurden. In unserem Sitzkreis durfte sich jeder zu den Bildern äußern, und den meisten wurde klar, dass eine typische Geschlechtsidentität beispielsweise durch solche Kataloge gefördert wird: Frauen, welche sich nur um den Haushalt kümmern, und Männer, welche teure Autos fahren und viel Geld verdienen. Anschließend wurden neue Bilder ausgelegt, doch diesmal mit verschiedenen Persönlichkeiten. Die Klasse sollte aufstehen und jeder sich ein Bild nehmen. Dann gingen wir den Sitzkreis entlang und jeder sollte seine ausgewählte Persönlichkeit vorstellen. Dabei entpuppte sich beispielsweise ein schwarzer US-amerikanischer Mann namens Daayiee Abdullah als homosexueller Imam, der eine Gemeinde leitet, in der die Geschlechter gleichberechtigt sind und nicht nur Männer Gebete leiten dürfen. Dies warf ebenfalls großen Diskussionsbedarf auf und jeder durfte seine Meinung äußern.

Hussein und Lotta erläuterten uns am Ende noch einmal die Idee der Workshops, nämlich dass sie verschiedene Module zum Thema „Wie wollen wir leben?“ anbieten, um Akzeptanz und Toleranz zu fördern, damit wir niemanden aufgrund der Art und Weise, wie er seine Religion auslebt oder sich selbst wahrnimmt, diskriminieren. Ganz zum Schluss wurden wir noch um ein Feedback gebeten, das nach diesem intensiven Projekttag natürlich nur sehr positiv ausfallen konnte. Das Profil war sich einig, dass wir solche Workshops weiter empfehlen sollten. Herzlichen Dank an Lotta und Hussein sowie an Christoph Berens vom Referat Gesellschaft am LI für die Organisation.

Ilayda, S1-Religionsprofil

Das war Lessing on Stage 4

Heute, Donnerstag, den 24.01.2019 um 19:30 Uhr fand zum vierten Mal die vielgestaltige, multimediale kulturelle Abendveranstaltung „Lessing on Stage“ statt. Es war auch zugleich das letzte „Lessing on Stage“ und die letzte Veranstaltung, die am alten Schulstandort durchgeführt wurde.

Es gab Beiträge aus den Bereichen Theater, Musik, Film, Literatur und Kunst, die von einem zahlreichen Publikum genossen wurden.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, und an unsere Gäste!