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Das war die Berufsmesse 2019 an der Lessing-Stadtteilschule

Heute am Donnerstag, den 21. März 2019, fand die fünfte Berufsmesse der Lessing-Stadtteilschule statt. Die anwesenden Unternehmen und Berufsschulen präsentierten in Smartboard-fähigen Klassenräumen ihre individuellen Vorträge sowie Kurzfilme, PowerPoint-Präsentationen, Flyer und andere Medien.

An der Berufsmesse nahmen die Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 sowie die IVK 7/8 teil. Zusätzlich war immer eine Lehrkraft mit im Klassenraum des jeweiligen Betriebs oder der weiterführenden Schulen.

Die Betriebe und Berufsschulen erhielten ein Zeitfenster von ca. 30 Minuten für ihren Vortrag und die Nachfragen vonseiten der Lernenden. In den weiteren 10 Minuten fanden nur Gespräche mit sehr interessierten Schülerinnen und Schülern statt, in denen z.B. Angebote für ein (freiwilliges) Praktikum aufgezeigt wurden. In den Pausen von jeweils 20 Minuten wurden die Teilnehmenden mit Getränken und belegten Brötchen versorgt.

Vielen Dank an die Betriebe, Berufsschulen und für die rege Teilnahme!

Fotos: Stella Isenberg (S2-Schülerin)

Workshop „Menschenrechte“ von Amnesty International

Am Profiltag vor den Frühjahrsferien kam das S2-Religions-Profil in den Genuss eines Workshops von Amnesty International zum Thema Menschenwürde und Menschenrechte. Der Workshop wurde von Ulrich Metzdorf geleitet, der seit 30 Jahren bei Amnesty International tätig ist; beruflich ist er interessanterweise Chemieingenieur.

Amnesty International hat sich u.a. das Ziel gesetzt, dass irgendwann Folter abgeschafft ist. Der Ursprung der Organisation liegt im Jahre 1961, wo in Portugal eine Diktatur herrschte; das Wort „Freiheit“ war ein Wort, welches strengstens verboten war: Zwei Studenten kamen ins Gefängnis, weil sie auf die Freiheit angestoßen hatten. Und so entwickelte sich Amnesty Internatonal (Gründung 1961 in London), um „vergessenen“ Inhaftierten zu helfen. Es folgte ein Aufruf an alle Menschen, einen Brief an die Regierung zu schreiben, um solchen Gewaltopfern zu helfen. Workshop „Menschenrechte“ von Amnesty International weiterlesen

Bühnenfassung von „Vor dem Fest“ – Kommentar einer Lessing-Schülerin

Eine Nacht, ein Dorf und eineinhalb Nazis: „[…] Dörfer sind so individuell, so verschieden.“ Fürstenfelde, ein fiktives Dorf in der Uckermark, war Schauplatz der von Charlotte Sprenger inszenierten und am 11. Februar 2019 im Thalia Theater aufgeführten Bühnenfassung des Romans Vor dem Fest von Saša Stanišić. Der Tag und die Nacht vor dem Annenfest bildeten den zeitlichen Rahmen.

Die Dorfbewohner feierten es jedes Jahr, ohne eigentlich zu wissen warum: „Was wir feiern, weiß niemand so recht. Nichts jährt sich, nichts endet oder hat genau an diesem Tag begonnen. […]“ Die Dorfbewohner übernahmen durch ein starres Auftreten mit dem Blick zum Publikum auch die Erzählerrolle, einem Wir-Erzähler, der alle Figuren einschloss. Die Geschichte des Buches wurde humorvoll und anschaulich unter Einbezug stimmiger Kostüme und Requisiten dargestellt. Männer kleideten sich – als theatralische Unterstützung – mit voluminösen Kleidern und entlockten dem Publikum so einen Lacher. Zudem war der Musikeinsatz sehr gelungen, da dieser das Stück unterstützte. Besonders hervorzuheben seien hier der Gesang im Chor, die Titelmelodie, das gemeinsame Summen und Annas Solo am Ende.

Im Buch werden die willkürlichen, ungeordneten Handlungsstränge durch Kapitel markiert, was in dem Theaterstück ohne Kapitelangabe oft für Verwirrung sorgte, da das Stück stark an das Buch gebunden war und die Handlung in der selben ungeordneten Reihenfolge erzählt wurde.

Das Theaterstück wurde in einem anschaulichen Bühnenbild aus einer hellblauen, tiefhängenden Stoffbahn, die für Himmel und Weite standen, präsentiert. Der Boden – ebenfalls mit einem hellblauen Laken bedeckt – veranschaulichte den See. Durch das Herunterfallen des Horizontes, das, da Fürstenfelde nur ein fiktives Dorf mit ausgedachten Geschichten war, den Einbruch ins Reale deutlich widerspiegelte, wurde das Stück geschlossen. Dieses malerische, einem Gemälde gleichende Bild wurde mit Szenen, in denen Figuren vergeblich versuchten, aus diesem auszubrechen, unterstützt.

Obgleich viel Konzentration und Vorwissen erforderlich war, handelte es sich alles in allem um ein sehr humorvolles und tolles Stück. Hierfür und für die pointiert-präzise Performance der Schauspieler wurde heftig geklatscht!

Ein Kommentar von Kaya Reichenbach (S4-Schülerin der Lessing-Stadtteilschule)

Aufführungen unserer S4-Theaterkurse

Heute, am 28.02.2019 um 18:30 Uhr, fanden die Aufführungen der beiden S4-Theaterkurse der Lessing-Stadtteilschule statt. Frau Pröglers vierstündiger Kurs hat viele sehr beeindruckende und sehenswerte Szenen im postdramatischen Stil erarbeitet, die die Suche der Schülerinnen und Schüler danach zeigten, wie öffentlich Privates ausgesprochen und erlebt werden kann. Der Kurs von Frau Volkening hat biografische Elemente verarbeitet und echte Fälle im dokumentarischen Theaterstil dargestellt. Die Themen der „Rosa-hellblau-Falle“ waren Gender, Homosexualität und Diskriminierung im weiteren Sinne.

Besuch des US-Generalkonsuls

Am 27. Februar 2019 hat der US-Generalkonsul Richard Yoneoka die Lessing-Stadtteilschule besucht. Der Schulleiter Herr Kauer und ein Englischkurs von Frau Kagya durften ihn herzlich im Neubau begrüßen. Danach wurde der Generalkonsul zum Englischunterricht eingeladen, in dem wichtige Themen so wie Zukunftsvisionen, US-Waffengesetze, American Dream, Schulsysteme in den USA und Deutschland diskutiert wurden. Die Lessing-Stadtteilschule freut sich auf eine zukünftige Kooperation mit dem US-Konsulat.

Einladung zu den Theateraufführungen der beiden S4-Kurse

Am 28.02.2019 um 18:30 lädt die Lessing-Stadtteilschule zur Aufführung der beiden S4-Theaterkurse ein. Frau Pröglers vierstündiger Kurs hat viele sehr beeindruckende und sehenswerte Szenen erarbeitet und auch der Kurs von Frau Volkening hat hart gearbeitet. Die Themen der „Rosa-hellblau-Falle“ sind Gender, Homosexualität und Diskriminierung im weiteren Sinne.

Über euer und Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!

Lesung von Saša Stanišić an der Lessing-Stadtteilschule

Saša Stanišić hat heute, am 26. Februar 2019 um 18.00 Uhr, noch einmal aus seinem „Fürstenfelde“-Roman „Vor dem Fest“ in den neuen Räumlichkeiten – Aula im Haus „Conti“ – der Lessing-Stadtteilschule gelesen.

Hierbei wurde nicht nur unserem Abiturjahrgang (S4) und dem zweiten Studienstufensemester die Möglichkeit zum Gespräch mit einem sehr interessanten und unterhaltsamen Gegenwartsautor und zu einem vertieften Verständnis einer nicht einfachen, aber amüsanten Lektüre gegeben. Auch Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte unserer Nachbarschule, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, sowie nicht schulische Gäste nahmen an dieser Lesung und der anschließenden Fragerunde teil. Abgerundet wurde der Abend von zwei kurzen Theaterinszenierungen zu „Vor dem Fest“.

Vielen Dank an Herrn Stanišić, an die Organisatorin Frau Beckert und an alle weiteren Beteiligten!

Unter den Bildern finden Sie noch einen Schülerbericht!

Das große Treffen mit Schüler und Autor!
Datum: 26.02.2019

Seit längerer Zeit stand fest, dass Saša Stanišić, Autor des Romans „Vor dem Fest“, die Lessing Stadtteilschule in Hanhoopdsfeld 21 besuchen wird. Eine große Gelegenheit für den Abiturjahrgang (S4) das Gedächtnis erneut aufzufrischen und wichtige Fragen, die bisher unbeantwortet blieben, dem Autor persönlich ans Herz zu bringen. Passend zum Umzug fand die Autorensitzung am 26. Februar 2019 in den neuen Räumlichkeiten unserer Schule statt.

Einleitend zur Eröffnung wurde Saša Stanišić auf die Bühne gerufen und mit kräftigem Applaus herzlichst empfangen. Die Moderatoren gaben anschließend das Programm des Abends bekannt und leiteten diesen ein, in dem sie die Biographie von Stanišić kurz und bündig zusammengefasst hatten.

Nach der kleinen Zeitreise in die Vergangenheit des Autors kam Stanišić persönlich zu Wort und las einige Seiten aus seinem Buch vor. Er erklärte zuvor, dass er sich an dem heutigen Tage auf Johann Schwermuth konzentrieren möchte, weshalb er sich die Stelle zum Vorlesen vorgenommen hatte, als Lada seinen Golf in den See geparkt hatte.

Während des Vorlesens hat man die Leidenschaft in seiner Stimme gespürt, dass er für dieses Buch lebt, es fühlt und dies auch beim Lesen durch seine kräftige Betonung deutlich gemacht hat.

Darauf folgend fand die große Fragerunde statt, in der die Moderatoren die Möglichkeit ergriffen haben, dem Autor die zuvor gesammelten Fragen aus den Klassen zu stellen.

Stanišić hat sich größte Mühe gegeben diese zur vollster Zufriedenheit zu beantworten, er wirkte sehr selbstsicher, aber auch sehr ernst, da ihm das Dorf, Fürstenfelde, sehr nahe liegt.

Er erzählte, dass er an dem Buch vier ganze Jahre gearbeitet hat, immer wieder nach Fürstenwerder gereist sei, um die Leute dort vor Ort zu interviewen, sei es junge oder alte Menschen. Ihm war es vor allem wichtig, dass die Geschichten über die eigenen Erinnerungen hinaus gehen, dass die erzählte Zeit in dem Buch eine große Spannweite trägt.

Hinterher folgten zwei Theaterinszenierungen der Oberstufe, in welchen Szenen aus dem Buch nachgestellt worden sind, diese aber ihren eigenen individuellen Kern hatten.

Gegen Ende des Abends wurde es dem Publikum ermöglicht, direkt vor Ort, noch offen stehende Frage zu stellen. Eine Frage aus dem Publikum bezog sich auf den Ursprung seines Schreibens, was ihn dazu bewegte, bereits mit 12 Jahren seinen ersten Roman geschrieben zu haben. Stanišić erzählte von seinem Großvater, dass er oft und gerne Geschichten erzählte, an Festen, Familientreffen oder einfach weil ihm gerade danach war. Somit erklärte Stanišić, dass der Ursprung seines Schreibens aus der Leidenschaft seines Großvaters entstanden sei.

Rückblickend lässt sich sagen, dass der Abend mit Saša Stanišić eine völlig neue Erfahrung darstellte, sowohl auf Seiten der Schüler, aber auch auf Seiten der Lehrer. Stanišić ging intensiv auf die verschiedensten Fragen ein,  brachte Humor und Leichtigkeit in die Mengen, so dass man ihm wirklich gerne zugehört hatte. Ein geglückter Abend, der sich hervorragend als Wiederholung für die jetzigen Abiturjahrgänge erwiesen hat.

Marcus Biber/S4 Deutsch (Bec)

STEP-Elterntraining

Es gibt noch sechs freie Plätze!

 

Am Montag, den 18. Februar 2019, von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr startet an unserer Schule (EG im Haus „Nathan“) unser nächstes STEP-Elterntraining!

Frau Noetzel
Frau Fink
Frau Fink

Unter der Leitung von Kristina Fink (geb. 1982, Sozialpädagogin und Mutter zweier Kinder) und Christiane Noetzel (geb. 1980, Beratungslehrerin, Mutter dreier Kinder) können Sie an 10 Montagen von 17.30 bis 19.30 Uhr (in den Märzferien nicht) am Standort Hanhoopsfeld STEP-Konzept kennenlernen, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen Eltern austauschen und bei Ihnen zu Hause erproben.

Der STEP-Kurs hilft Eltern ein kooperatives, stressfreieres Zusammenleben in der Familie zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.instep-online.de.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen 25 Euro. Darin enthalten sind das STEP-Elternbuch, Getränke und kleine Snacks.

Christiane Noetzel und Kristiana Fink freuen sich auf Ihre Anmeldung per E-Mail (kristina.fink@lessing.hamburg.de oder christiane.noetzel@lessing.hamburg.de) oder telefonisch über das Schulbüro in Sinstorf (Tel. 040-428932450)!

Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Exkursion zur Kirchenbesichtigung

Am Donnerstag, den 31.01.2019, besuchten wir, der Religionskurs des PGW-Reli-Profils, eine evangelisch-lutherische Kirche. Beim Eintreten gingen wir durch den Vorraum, eine Art Vorbereitungsraum, in dem man alles draußen lassen soll, was einen von der Begegnung mit Gott abhält, in den eigentlichen „heiligen“ Kirchenraum. Der Vorraum hat somit auch eine Symbolik, es ist sowohl eine räumliche als auch eine geistige Trennung vom großen Kirchenraum. Zusammen mit unserem Lehrer setzten wir uns auf die in der Kirche vorhandenen Stühle, was uns auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich erschien, denn normalerweise findet man in vielen Kirchen mehrere Reihen von Bänken, die man nicht verschieben kann. Ebenfalls ungewöhnlich war die Anordnung der Stühle, sowohl frontal zum Altar als auch seitlich zur Kirchenmitte gerichtet. Diese Anordnung ist sehr kinderfreundlich, wie wir fanden, um z.B. beim Gottesdienst für Groß und Klein auf ausgelegten Kissen Platz zum Krabbeln und Spielen zu bieten. Exkursion zur Kirchenbesichtigung weiterlesen

Lesung von Saša Stanišić an der Lessing-Stadtteilschule

Saša Stanišić liest am 26. Februar 2019 um 18.00 Uhr noch einmal aus seinem „Fürstenfelde“- Roman „Vor dem Fest“ in den neuen Räumlichkeiten – Aula im Haus „Conti“ – der Lessing-Stadtteilschule im Hanhoopsfeld 21 in 21079 Hamburg.

Er bietet nicht nur dem Abiturjahrgang (S4) und dem zweiten Studienstufensemester die Möglichkeit zum Gespräch mit einem sehr interessanten und unterhaltsamen Gegenwartsautor und zu einem vielleicht vertieften Verständnis einer nicht einfachen, aber amüsanten Lektüre. Auch nicht schulische Gäste sind herzlich willkommen, die sich bei Frau Beckert (Oberstufenfachleitung Deutsch) unter der nachfolgenden E-Mail-Adresse melden können:

(Plakat: Sunem Oral und Vincent Landsmann, S4-Schüler/in)