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Homeschooling und Homeoffice an der Lessing-Stadtteilschule

Aufgrund der Covid-19-bedingten Schulschließung bis zum 19. April 2020 werden unsere Schülerinnen und Schüler (wie auch an anderen Hamburger Schulen) derzeit mit digitalen und analogen Lernangeboten vonseiten der Lehrkräfte versorgt, was bisher sehr gut funktioniert. Und auch das Schulbüro, die Schulleitung und die Administratoren arbeiten überwiegend im Homeoffice.

Im Folgenden ein paar Fotos, die uns vom Schulkollegium und von unseren Schülerinnen und Schülern erreicht haben.

Wichtiger Hinweis der Schulbehörde zum Coronavirus

Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus hat die Schulbehörde beschlossen, den regulären Betrieb der Hamburger Schulen auch weiterhin auszusetzen. Im Sinne einer angepassten Regelung zum Nachbarland Schleswig-Holstein sollen alle Einrichtungen bis zum 19. April 2020 geschlossen bleiben.
Unsere Schülerinnen und Schüler (wie auch an anderen Hamburger Schulen) werden derzeit mit digitalen Lernangeboten vonseiten der Lehrkräfte versorgt, was bisher sehr gut funktioniert.
Aktuelle Informationen (z.B. zur Betreuungssituation) finden Sie auf der Homepage
https://www.hamburg.de/bsb/13736604/2020-03-19-bsb-basfi-corona-verlaengert-schulschliessung/https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/13719000/2020-03-13-bsb-corona-verlaengert-ferien/.
Stets aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Webseite: www.hamburg.de/bsb/
Weitere schulinterne Informationen werden per E-Mail an die Schüler/innen und Eltern verschickt!

 

+ + + WICHTIGER HINWEIS + + + Habt Ihr/haben Sie die Ferien in Italien/Südtirol verbracht? Oder in einem anderen CORONA- Risikogebiet? Dann ist das Betreten des Schulgeländes zunächst verboten! Es gilt eine Quarantäne (häusliche Isolation) für alle Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten. Weitere Infos unter: www.hamburg.de/coronavirus Bitte telefonisch das Schulbüro über Abwesenheit informieren!

Alle Personen an Schulen inklusive Ganztag/GBS, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Corona-Risikogebiet zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen). Die vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete sind: Italien, Iran, in China die Provinz Hubei, in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do, in Frankreich die Region Grand Est.

Mehr Informationen gibt es auf www.hamburg.de/coronavirus und bei www.instagram.com/bgv_hh

Aktive Ferien im Schulgarten

Auch in den Ferien sind Schulzoo und Schulgarten-AG aktiv. Während jeweils mittwochs ab 11 Uhr alle Tiere des Schulzoos durch die Schülerinnen und Schüler versorgt werden, haben Teile des Biologie-Profils sowie Teile der Schulzoo AG aus dem 12. Jahrgang am 5. März tatkräftig im Schulgarten umgegraben. Dabei wurde eine Fläche von etwa 30 Quadratmetern von Efeu befreit. Liguster-, Linden- und Ahornsprösslinge sowie alte Baumstümpfe wurden aus dem Erdreich entfernt. Insgesamt sind dadurch acht Schubkarren voller kompostierbarer Pflanzenteile sowie vier Schubkarren mit Wurzelwerk und Restmüll angefallen. Bis zu einem Meter tief mussten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Herrn Koch graben, um das Wurzelwerk zu entfernen.

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Juniorwahl zur Bürgerschaftswahl 2020 an der Lessing-Stadtteilschule

Am 17. und 18. Februar 2020 fand die Juniorwahl zur Bürgerschaftswahl ab dem zehnten Jahrgang an der Lessing-Stadtteilschule statt.

Mit der Juniorwahl wurde ein wichtiger Beitrag dafür geleistet, dass sich noch nicht volljährige Jugendliche intensiv mit Politik und ihren demokratischen Rechten beschäftigen. Im Vorfeld zur Juniorwahl wurden im Unterricht die Themen „Wahlen“ und „Demokratie“ behandelt und rege diskutiert, wobei u.a. mit den von der Hamburger Schulbehörde vorbereiteten Unterrichtsmaterialen gearbeitet wurde. Die Schülerinnen und Schüler des PGW-Kurses der Vorstufe haben ein Wahllokal eingerichtet, Wahlvorstände gebildet und alles für reibungslose Auszählungen vorbereitet.

Wir sind schon sehr gespannt, wie die Ergebnisse der Juniorwahlen ausfallen und natürlich auch die der eigentlichen Bürgerschaftswahl.

Exkursion des Reli-Profils S2 zur Langen Nacht der Weltreligionen im Thalia-Theater

Das S2-Religionsprofil besuchte zum Ende der Lessingtage im Thalia-Theater ,,Die lange Nacht der Weltreligionen“. Die Veranstaltung begann mit szenisch gestalteten Zitaten der Sintflutgeschichte aus den Perspektiven mehrerer Weltreligionen, in denen diese Erzählung wiederzufinden ist. Die bekannte Erzählung handelt von Noah, den Gott vor einer großen Flut warnt und ihm befiehlt, ein Schiff zu bauen, auf das er seine Familie und von jeder Tierart ein Männchen und ein Weibchen mitnehmen soll. Die Sintflut wurde hier als Anspielung auf den Klimawandel im Bezug auf die Religionen benutzt, sodass das Thema der diesjährigen „Langen Nacht der Weltreligionen“ deutlich wurde: Wie stehen die Religionen zur drohenden Klimakatastrophe und was können sie dagegen tun?

Passend dazu wurden auch Zitate aus dem Koran vorgetragen, nämlich aus der Erzählung „Ar-Rahman – der Barmherzige“, in der es um die Würdigung der Schöpfungen Gottes geht, z.B. dem Menschen, dem Himmel und der Erde.

Danach hielt der Philosoph Prof. Dr. Byung-Chul Han, bekannt für seine Kritik an Konsum und sozialen Medien, einen Vortrag über seine Sicht auf den Klimawandel: Seiner Ansicht nach ist die Menschheit blind für den Klimawandel. Dazu stellte er eine beeindruckende Frage: Gibt es Gott, wenn es kein menschliches Gehirn gibt, dass sich einen Gott vorstellen kann? Diese Frage brachte uns alle zum Nachdenken darüber, ob es Gott noch geben könnte, wenn die Menschheit durch den Klimawandel ausgelöscht würde. Darüber hinaus ist er der Meinung, die Digitalisierung sei kein Fortschritt für die Menschheit, da sie uns desozialisieren würde. Besonders durch soziale Medien würden wir das Zuhören vor lauter Kommunikation verlernt haben. Wir würden ein planetarisches Bewusstsein benötigen und müssten unsere Lebensform stark verändern, waren seine Abschlussworte.

Auch aus dem Buddhismus wurden Zitate vorgestellt, in diesem Fall aus der Heiligen Schrift „Digha Nikaya – die längere Sammlung, 27. Agganna Sutta“. In einem Teil dieser Erzählung geht es darum, wie die Erde laut Buddhismus entstanden ist und wie die Menschen dazu kamen, auf der Erde zu leben.

Als nächstes gab es eine Gesprächsrunde zwischen der Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius, der Soziologin Prof. Dr. Anita Engels und der Diplom-Biologin Gülcan Nitsch, in der es um Lösungsansätze zum Klimawandel ging. Nitsch erzählte von ihrem sozialen Engagement in Bezug auf die Aufklärung über Lösungsansätze, Möglichkeiten, in kleinem Maßstab selbst etwas dagegen zu tun. Viele Menschen seien nämlich gar nicht über die globale Erderwärmung informiert oder würden nicht wissen, wie sie ihren Lebensweise so nachhaltig gestalten können, dass es den Klimawandel abmildert. Als Migrantin hält sie auch viele Vorträge in türkischen bzw. muslimischen Gemeinden, wo sie über den Klimawandel informiert und darüber spricht, was die Menschen in ihrem Privatleben dagegen tun könnten.

Im Anschluss demonstrierten Jugendliche ihr Bewusstsein über den Klimawandel und ihre Bereitschaft, eine Veränderung durchzuführen durch das Theaterstück ,,Mare nostrum oder Wenn sie nicht gerettet wurden, dann rudern sie noch heute“.

Die Lange Nacht der Weltreligionen war insgesamt eine sehr eindrucksvolle und einfallsreiche Veranstaltung mit vielen verschiedenen Perspektiven zum Thema Klimawandel. Durch kulturelle Auftritte wie türkischem Gesang mit besonderen Musikinstrumenten, Lesungen auch aus kleineren Religionen, Beiträgen aus der Philosophie, Diskussionsrunden, Performances, Slam for Future und Videoprojektionen und Videointerviews aus verschiedenen Religionen wurde die Veranstaltung sehr interessant gehalten.

Drita und Muhammed (S2-Reli-Profil)

Mitteilung der Schulbehörde wegen des aktuellen Unwetters

Der Unterricht an Hamburgs Schulen findet am morgigen Montag regulär statt.
Eltern können aber (wie immer schon) ihr Kind vom Unterricht abmelden, wenn ihnen der Schulweg zu gefährlich erscheint.
Sollten an und um Schulgebäude Unwetterschäden entstehen, die den Schulbetrieb beeinflussen, können Schulleitungen vor Ort in Absprache mit der Schulaufsicht abweichende Entscheidungen treffen und ggf. den Unterricht aussetzen, müssen aber in jedem Fall die Eltern oder Sorgeberechtigten darüber informieren, damit immer klar ist, wo und in wessen Verantwortung sich ein Kind befindet. Eine Notfallbetreuung ist an jedem Schulstandort sicherzustellen, ggf. in Kooperation mit Nachbarschulen.
Sollte sich die Unwetter-Situation in Hamburg gegenüber den aktuellen Meldungen ändern, wird die Schulbehörde erneut informieren. Die Schulbehörde ist dazu im Austausch mit dem Deutschen Wetterdienst und der Feuerwehr.
Update:
Der DWD erwartet (mit Stand Sonntag 20:30 Uhr) für Hamburg „Montag und Dienstag anhaltend stürmisch“, schwere Sturmböen und orkanartige Böen aber nur für die Nacht von Sonntag auf Montag. Daher gilt weiter: Unterricht findet regelhaft statt, Eltern können aber ihr Kind an der Schule(!) abmelden, wenn sie den Schulweg für zu gefährlich halten.

Unser neuer Schulleiter Tobias Stapelfeldt

Die Lessing-Stadtteilschule begrüßt ihren neuen Schulleiter Tobias Stapelfeldt! Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

(Foto von Herrn Stapelfeldt auf der heutigen Lehrerkonferenz)

(Links: Herr Stapelfeldt, rechts: Herr Grübel, der für Harburg zuständige Schulaufsichtsbeamte)