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Die Lessing-Stadtteilschule beim Norddeutschen Aquarianertag 2019

Unsere Schulzoo AG ist auch in diesem Jahr wieder aktiv beim Norddeutschen Aquarianertag dabei. Mit unserem Kornnatterterrarium und vielen Wirbellosen zum Anfassen und Staunen stellten wir heute für die Schülergruppen aus Wilhelmsburg und Fischbek-Falkenberg, die die Ausstellung am Vormittag besuchten, das Highlight dar. Unser Highlight war das überraschende Interview mit NDR-Moderatorin Anke Harnack für das Hamburg Journal (Sendetermin: 20.09.2019, 18 Uhr). Trotz anfänglichem Respekt vor unseren Tieren, traute sich Frau Harnack am Ende dann doch ein Wandelndes Blatt auf ihre Hand krabbeln zu lassen. Die Schüler der Studienstufe, Ansgar, Steven, Felix, Thilo und Kristian, gaben dabei nicht nur für das Fernsehen ein gutes Bild ab, sondern betreuen unsere Tiere noch bis zum Sonntag, 22.09.2019, auf der Aquarien- und Terrarienausstellung. An der Ausstellung sind zahlreiche Vereine und Händler aus Hamburg und Norddeutschland beteiligt, die mit ihren Tieren und ihrem Wissen für Neugierige gerne Rede und Antwort stehen.

Norddeutscher Aquarianertag
Ehestorfer Heuweg 12-14, 21149 Hamburg
Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet

Fotos: Damien-Lee Beyer, Bericht: Fabian Koch

Lessing goes Demokratie-Werkstatt

Wie kann unsere Schule demokratischer werden? Wie können sich Schüler stärker an der Mitgestaltung unserer Schule beteiligen?
Mit diesen und ähnliche Fragen befassen sich Cina und Jonas aus der 9d, Damien (Psychologie-Profil) sowie unsere Lehrkräfte Frau Noetzel und Frau von Ungern-Sternberg vom 12. bis zum 13. September 2019 auf der am Landesinstitut für Lehrerbildung stattfindenden Demokratie-Werkstatt.

 

Projekt „Unschlagbar“ – Auftritt der IVK 5/6 auf Kampnagel

Am Freitag, den 30. August 2019, hatte die IVK 5/6 einen Auftritt mit ihrem Trommelprojekt „Unschlagbar“ auf dem „Forum Flüchtlingshilfe“ im Kulturzentrum Kampnagel in Winterhude. Die wochenlange Vorbereitung mit Petra Schmidt, Dozentin am Hamburger Konservatorium, und Klassenlehrerin Svitlana Wendel hatte sich gelohnt: Die Energie und Leidenschaft der trommelnden Schülerinnen und Schüler übertrugen sich schnell auf das Publikum. Es beteiligte sich rege mit rhythmischem Klatschen an der Animation der Kinder und bedachte die Klasse am Ende mit viel Applaus. Auch Dr. Melanie Leonhardt, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, zeigte sich begeistert von der Darbietung der IVK. Das Projekt in der Klasse dient der Förderung der inneren Stärke und der Gewaltprävention. Es wird über das Hamburger Konservatorium und die Fördermittel von „Kultur macht stark!“ finanziert.

Das S3-Reli-Profil bei der RU-Kampagne in der Hamburger City

Am 03.09.19 hatte das Religionsprofil die Gelegenheit an der Kampagne für den Religionsunterricht des Pädagogisch-Theologischen Instituts (PTI) der Nordkirche mitzuwirken. Die Evangelisch-Lutherische Nordkirche umfasst die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Kampagne geht es darum, auf die Relevanz des Religionsunterrichts aufmerksam zu machen, insbesondere darauf, dass dieser einen „Raum für Fragen“ bietet, in dem Lehrer/innen und Schüler/innen, gleich ob atheistisch oder religiös, ins Gespräch kommen.

In einem lilafarbenen aufblasbaren Kuppelzelt („ReliDome“), auf dem Platz hinter der Hauptkirche St. Petri, nahe der Mönckebergstraße, fand unsere Auftaktveranstaltung der Kampagne, welche neben Hamburg noch durch 11 weitere norddeutsche Städte zieht. Wir hoben die bedeutsame Rolle des Religionsunterrichts hervor, indem wir Passant/inn/en ansprachen und ihnen Fragen stellten, z.B. in Bezug auf ihre eigenen Erfahrungen mit dem Religionsunterricht (zu ihrer Schulzeit). Hierbei ergab sich, dass einige diesen recht interessant, jedoch zu einseitig fanden, andere sagten, dass er nicht von großer Wichtigkeit für sie gewesen sei. Um eher negativ und uninteressiert gehaltene Meinungen zu relativieren, erzählten wir den Passant/inn/en, wie es heutzutage im Religionsunterricht, insbesondere im Hamburger Modell „Religionsunterricht für alle“ (RUfa), vor sich geht: Beispielsweise, dass man nicht nur über das Christentum spricht (wie es einst war), sondern über sehr viele Religionen, ganz gleich, wie groß oder klein diese sein mögen. Viele Personen reagierten positiv überrascht, da sie es nicht anders kannten, als es zu ihrer eigenen Schulzeit war.

Hans-Ulrich Keßler, Direktor des PTI, sagte in seiner Rede, dass der Religionsunterricht nicht nur dazu dient, etwas über Religionen zu lernen, sondern vielmehr auch dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich selbst zu finden. Dies bedeutet, dass auch Schüler/innen, welche keiner Religion angehören, einen Platz im Religionsunterricht haben. Atheist/inn/en sind ebenso willkommen wie Religionsangehörige.

Des Weiteren gab es Meinungssäulen vor dem Kuppelzelt, an denen meine Mitschüler/innen standen, bei denen man Fragen, mit „Ja“ oder „Nein“ ehrlich beantworten sollte, z.B.: „Bin ich mehr Wert, wenn ich Geld habe?“, und: „Ist es Gott egal wen ich liebe?“ Die Passant/inn/en nahmen fünf kleine Bälle pro Frage und warfen sie je nach ihrer Meinung in die Behälter (Ja / Nein). Diese Meinung konnten sie dann noch begründen. Das Ergebnis war, dass mehr Personen den Gedanken ablehnten als befürworteten, dass der Mensch mehr Wert sei, wenn er Geld hat, da in ihren Augen alle Menschen gleich seien, gleich ob reich oder arm. Die Befürworter hingegen behaupteten, dass eine Person von der Gesellschaft höher bewertet werde, wenn diese wohlhabend ist. Die Mehrheit der Passanten war der Meinung, dass es Gott egal sei, wen sie lieben. Sie begründeten dies mit dem Argument, dass Gott wollen würde, dass sie glücklich sind, egal ob mit wem an ihrer Seite.

In einer von der Organisatorin der Auftaktveranstaltung und stellvertretenden Leiterin des PTI, Frau Kuhlmann, geleiteten Diskussionsrunde im ReliDome standen drei Lehrer/innen dreier Schulen (unser Tutor Herr Spänhoff eingeschlossen) und vier Mitschüler/innen aus unserem S3-Reli-Profil zur Befragung in Bezug auf den heutigen Hamburger Religionsunterricht zur Verfügung. So wurde der Austausch persönlicher, vertraulicher sowie authentischer. Außerdem gab es in dem Zelt eine Pinnwand mit verschiedenen Fragen, wie zum Beispiel: „Finde ich Antworten auch abseits von Google?“, oder: „Ist es Gott egal, was in meiner Heimat Syrien passiert?“ Diese und weitere Fragen konnten die Passanten beantworten, indem sie ihre Antwort ebenfalls anbrachten. Ebenso hatten sie die Gelegenheit, ihre eigenen Fragen aufzuschreiben.

Für ein schönes und angenehmes Ambiente sorgten eine Band sowie eine Bar in dem Zelt, an der alkoholfreie Cocktails ausgeschenkt wurden. Sowohl Passant/inn/en als auch Lehrer/innen und Schüler/innen konnten Drinks mit Namen wie  Erleuchtung, Liebe oder Paradies genießen. Besonders die Band verstärkte durch ihre sehr gute Musik den Wohlfühleffekt.

Abschließend ist zu sagen, dass uns das Mitwirken an der Kampagne für den unseres Erachtens sehr wichtigen  Religionsunterricht sehr viel Spaß bereitet hat, auch da wir etwas bewirken konnten. Mit dieser Kampagne hatten wir die Möglichkeit, viele Passant/inn/en über die Realität des aktuellen Religionsunterrichts aufzuklären. Wir würden dies durchaus wiederholen.

Zum Weiterlesen:
https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/nordkirche-startet-kampagne-raum-fuer-fragen-mein-religionsunterricht/
https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article199662260/Nordkirche-Kampagne-fuer-den-Religionsunterricht.html
https://www.mein-reli.de/de/startseite/eindruecke-ueber-die-kampagne/ueberregional-1

Selin Yesilyurt, 13d (Reli-Profil)

Das war der Operatorentag 2019

Am Mittwoch, den 4. September 2019, fand erneut der Operatorentag für alle Schülerinnen und Schüler des ersten Studienstufensemesters an der Lessing-Stadtteilschule statt.

Operatoren bezeichnen verschiedene Herangehensweisen an einen Sachverhalt. Ähnlich wie in der Methodenwoche der Vorstufe wurden am Operatorentag diese Herangehensweisen noch einmal am Beispiel von „zusammenfassen“ (AFB I), „erläutern“ (AFB II) und „beurteilen“ (AFB III) intensiv behandelt und trainiert.

Neben dem Training der Operatoren diente dieser Tag auch dazu, die Arbeit der unterrichtenden Lehrkräfte transparenter und nachvollziehbarer zu machen: Denn Operatoren dienen der Stärkung von Verbindlichkeit und Klarheit.

Der Operatorentag geht zurück auf die Initiative von Frau Dr. Vollprecht, unserer ehemaligen Sprachförderkoordinatorin, die in Zusammenarbeit mit Herrn Kutz ein Konzept dafür vor fünf Jahren entwickelt hat und das anschließend von Frau Migai, Frau Günther, Frau Beckert und Herrn Trautsch mit neuen Texten und Aufgaben versehen wurde.

Anbei können Sie Foto- und Videoimpressionen vom diesjährigen erfolgreichen Operatorentag abrufen.

Kamera:
Mike Unger (Student)

Schnitt:
Christian Trautsch (Lehrkraft)

Musik:
Dan Henig: „Flames“

STEP-Elterntraining, jetzt anmelden!

Am 21. Oktober 2019 startet an unserer Schule unser nächstes STEP-Elterntraining!

Frau Noetzel
Frau Fink
Frau Fink

Unter der Leitung von Kristina Fink (geb. 1982, Sozialpädagogin und Mutter zweier Kinder) und Christiane Noetzel (geb. 1980, Beratungslehrerin, Mutter dreier Kinder) können Sie an 10 Montagen von 18:00 bis 20:00 Uhr (in den Herbstferien nicht) am Standort Hanhoopsfeld im Snoozleraum STEP-Konzept kennenlernen, sich in angenehmer Atmosphäre mit anderen Eltern austauschen und bei Ihnen zu Hause erproben.

Der STEP-Kurs hilft Eltern ein kooperatives, stressfreieres Zusammenleben in der Familie zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.instep-online.de.

Die Kosten für den gesamten Kurs betragen 25 Euro. Darin enthalten sind das STEP-Elternbuch, Getränke und kleine Snacks.

Christiane Noetzel und Kristiana Fink freuen sich auf Ihre Anmeldung per E-Mail (kristina.fink@lessing.hamburg.de oder christiane.noetzel@lessing.hamburg.de) oder telefonisch über das Schulbüro in Sinstorf (Tel. 040-428932450)!

Die 12 Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Teilnahme am „Trialog“ im AK Harburg

Am heutigen Mittwoch, den 21. August 2019, besuchten Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler der Lessing-Stadtteilschule zusammen mit ihren Psychologielehrkräften Frau Prögler und Herr Trautsch die Auftaktveranstaltung der Diskussionsrunde „Trialog“ mit dem Titel „Epigenetik – wie Gene und Lebenserfahrung sich verbinden“ in der Asklepios Klinik Harburg. Beim „Trialog“ kommen Betroffene, Angehörige, behandelnde Psychiater und Psychologen und weitere ins Gespräch und diskutieren miteinander. In den kommenden Monaten finden weitere vier Trialoge zu anderen psychologisch relevanten Themen statt, die ebenfalls von Schülerinnen und Schülern sowie den Psychologielehrkräften unserer Schule besucht werden.

Ein Bericht der S3-Schülerin Stella Isenberg folgt in Kürze.

Exkursion des Reli-Profils zur Synagoge

Am 14.08.2019 durfte das Religionsprofil, mit Herrn Spänhoff als Tutor, die Synagoge Hohe Weide besuchen. Vor der Synagoge empfing uns eine nette Dame, die schon seit einigen
Jahren als Religionslehrerin in der Gemeinde, die ca. 2000 Mitglieder hat, tätig ist. Als wir in die Synagoge eintraten, gingen wie in den Raum, welcher für den Gottesdienst der Juden genutzt wird und setzten uns auf die Bänke. Die Dame führte uns in das Judentum ein, indem sie uns erzählte, dass das Wort Synagoge aus dem Griechischen stammt und übersetzt Haus der Gemeinde bedeutet. Ansonsten sind die Begriffe im Judentum aus der hebräischen Sprache. Des Weiteren erklärte sie uns, dass Synagogen immer in Richtung auf das Zentrum des Judentums ausgerichtet sind, nämlich nach Jerusalem, wo sich der Tempel befand, von dem heute noch die Westmauer (Klagemauer) steht. Als es noch den Tempel in Jerusalem gab, existierten keine Synagogen. Sie sind eine Entwicklung aus der Zeit nach der Zerstörung des Tempels (im Jahre 70 unserer Zeitrechnung) und können überall aufgebaut werden, wo es jüdische Gemeinden gibt. In das Allerheiligste des Tempels durfte niemand hinein, bis auf den Hohepriester, dem es einmal im Jahr gestattet war.

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Exkursion zur islamischen Gemeinde Harburg e.V.

Am Profiltag besuchte das Religionsprofil eine Moschee in Harburg. Vor dem Eingang empfing uns der Iman, der religiöse Leiter der Gemeinde. Er berichtete über die Eyup Sultan Moschee, die zu den ältesten Moscheen Hamburgs gehört: Sie wird 43 Jahre alt. Die Gründung des Moscheevereins war im Jahr 1976. Die Moschee besitzt Gebetsräume für Männer und Frauen, Unterrichtsräume, einen Aufenthaltsraum mit einer Küche, einen Gebetswaschraum und nebenan ein kleines türkisches Geschäft. Exkursion zur islamischen Gemeinde Harburg e.V. weiterlesen