TUSCH-Newsletter Januar 2018

Streiflicht Lessing STS und Thalia Theater  Jan 2018 für Newsletter TUSCH

„Demokratie – Haus des Aufbruchs“  so lautet der Arbeitstitel des diesjährigen fächerübergreifenden Projekts im Kunstlabor Theater. Fünf Kurse der Jahrgänge 10 und 11 bearbeiten die Themen „Veränderung, Aufbruch, Revolte“ unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten.  Z.B. entsteht im Musikkurs in der VS von Martin Gunst eine Komposition nach demokratischen Prinzipien zum Thema „Wasser“. Im  PGW-Profil S1 von Fabian Koch entstehen Kollagen zu aktuellen politischen Geschehnissen. Der PGW-Kurs in der S1 von Mechthild Scheich untersucht die Strategien der Populisten unter dem Aspekt „Lüge und Täuschung“, dazu passende Masken fertigt der Kunstkurs der 9. Klasse von Inken Petersen an. Der Theaterkurs S1 experimentiert mit  chorischem Sprechen politischer Reden. Außerdem beteiligen sie sich am Video-Projekt des Thalia-Theaters zum Thema „Orte der Demokratie“ unter der Leitung von Regisseurin Kerstin Steeb. Hier formulierten sie Wünsche an die Gestaltung demokratischer Orte.

Gemeinsam werden alle fünf Kurse an dem Schülerkunstprojekt „Demokratie ist…“ zu den Lessing-Tagen 2018 des Thalia-Theaters teilnehmen.

Der Theater Kurs von Inken Petersen arbeitet mit der Theaterpädagogin Mia Panther an Performances zur Langen Nacht der Weltreligionen.

Der S1-Kurs von Frau Volkening  besuchte die Stücke „ Don Giovanni“ und „Tartuffe“ und will eigene Szenen zum Thema „Lüge“ entwickeln – über eigenen Erfahrungen und gesellschaftliche Veränderungen.

Der vierstündige S3-Kurs, wurde für den Unart –Jugend-Performance Wettbewerb ausgewählt. Gecoacht wird die Gruppe von Regisseur Branko Simic. Zum Finale am 6+7-2.18 in der Gaußstraße wird  ihre Performance zu Selbstinszenierung und Social Media, gezeigt. Die extreme Selbstdarstellung einzelner und das damit entstehende Bild verzerren die Realität. Das Spielen einer Rolle, sowohl in der echten als auch in der virtuellen Welt, trägt stark dazu bei, dass Fassade mehr zählt als das wahre Selbst. Wir werden immer anhängiger von Likes oder Kommentaren unter unseren Bildern.