Handlungskette

Handlungskette

Umgang mit Regelverstößen – Handlungskette

  • Die Störungszettel gehen bei Verstößen gegen die Schulordnung in der Pause und im Unterricht IMMER an den Klassenlehrer.
  • Der Klassenlehrer entscheidet (mit gesundem Menschenverstand), wann die Handlungskette beginnt und wann die nächste Stufe erfolgt. Ab Stufe 2 soll dies in Absprache mit dem Beratungsdienst / der Schulleitung erfolgen.
  • Handlungsbedarf nach dem Schulgesetz ist bei allen Vorfällen unumgänglich, bei denen eine Gewaltmeldung vorgeschrieben ist (Straftat gg. das Leben, Sexualdelikte, Körperverletzung, Bedrohung, Verstöße gegen das Waffengesetz, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Diebstahl, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, schwerer Fall der Beleidigung, schwerer Fall der Sachbe-schädigung, politisch motivierte Straftaten, Tierquälerei). Eine Gewaltmeldung kann einer polizeilichen Anzeige entsprechen und erfolgt immer nur nach Absprache mit der Schulleitung.
Stufe Maßnahme schulische Beteiligte für die Schülerin/den Schüler
Stufe I protokolliertes pädagogisches Gespräch und Information der Eltern KlassenlehrerIn SchülerIn
Stufe II Einbeziehung des Beratungsdienstes & Information der Eltern über den Vorfall KlassenlehrerIn, Beratungsdienst SchülerIn
Stufe III Gespräch mit den Erziehungsberechtigten KlassenlehrerIn, ggf. FachlehrerIn, Schulleitung, Beratungsdienst SchülerIn, Erziehungsberechtigte, ggf. ÜbersetzerIn
Stufe IV Klassenkonferenz nach §49 HHSG Schulleitung, KlassenlehrerIn, FachlehrerIn,   Beratungsdienst SchülerIn, Erziehungsberechtigte, ggf. ÜbersetzerIn, ElternvertreterIn, SchülervertreterIn

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