Newsletter TUSCH

9. TUSCH-Newsletter

Der neue TUSCH-Newsletter ist online und kann hier abgerufen werden: Download

Ausschnitt aus dem Newsletter:

»Demokratie – Haus des Aufbruchs«
So lautet der Arbeitstitel des diesjährigen fächerübergreifenden Projekts im Kunstlabor Theater. Fünf Kurse der Jahrgänge 10 und 11 bearbeiten die Themen »Veränderung, Aufbruch, Revolte« unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten. Z.B. entsteht im Musikkurs in der Vorstufe von Martin Gunst eine Komposition nach demokratischen Prinzipien zum Thema »Wasser«. Im PGW-Profil S1 von Fabian Koch entstehen Collagen zu aktuellen politischen Geschehnissen. Der PGW-Kurs in der S1 von Mechthild Scheich untersucht die Strategien der Populisten unter dem Aspekt »Lüge und Täuschung«; dazu fertigt der Kunstkurs der 9. Klasse von Inken Petersen passende Masken an. Der Theaterkurs S1 experimentiert mit chorischem Sprechen politischer Reden. Außerdem beteiligt er sich am Video-Projekt des Theaters zum Thema »Orte der Demokratie« unter der Leitung von Regisseurin Kerstin Steeb. Hier formulierten sie Wünsche an die Gestaltung demokratischer Orte. Gemeinsam werden alle fünf Kurse an dem Schülerkunstprojekt »Demokratie ist …« zu den Lessing-Tagen 2018 des Theaters teilnehmen. Der Theaterkurs von Inken Petersen arbeitet mit der Theaterpädagogin Mia Panther an Performances zur »Langen Nacht der Weltreligionen «. Der S1 Kurs von Frau Volkening besuchte die Stücke Don Giovanni und Tartuffe und will eigene Szenen zum Thema »Lüge« entwickeln – anhand eigener Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen. Der vierstündige S3 Kurs wurde für den Unart – Jugend-Performance- Wettbewerb ausgewählt. Gecoacht wird die Gruppe von Regisseur Branko Simic. Zum Finale am 6. und 7. Februar wird ihre Performance zu »Selbstinszenierung und Social Media« in der Gaußstraße gezeigt. Es geht darum, wie die extreme Selbstdarstellung Einzelner und das damit entstehende Bild die Realität verzerren. Das Spielen einer Rolle, sowohl in der echten als auch in der virtuellen Welt, trägt stark dazu bei, dass Fassade mehr zählt als das wahre Selbst. Die Abhängigkeit von Likes oder Kommentaren zu den Bildern droht rapide zuzunehmen.