Newsletter TUSCH

5. TUSCH-Newsletter

Liebe Theaterfreundinnen und -freunde,

im Folgenden können Sie den TUSCH-Newsletter Mai 2017 und den aktuellen Flyer von „Junges Theater der Welt“ abrufen:

TUSCH-Newsletter Mai 2017
Flyer Junges Theater der Welt

Im Rahmen der TUSCH-Partnerschaft zwischen dem Thalia-Theater und der Lessing-Stadtteilschule kommt es am 31. Mai 2017 zur nächsten Aufführung:

VON DER UTOPIE ZUR DYSTOPIE

War der Kolonialismus und die „Entdeckung“ neuer Teile der Erde sowie deren Zivilisierung und Missionierung nur gut gemeint und was lief schief? Wo kann man heute aktuelle Bezüge zum Kolonialismus in der Globalisierung finden? Wo gibt es Spuren dieses Denkens im kulturellen Gedächtnis? In ihren Performances themati­sieren Schüler das Erbe der glanzvollen, geschichtslosen Gebäude und Straßen der HafenCity, die nach den Entdeckern und Gebieten benannt sind.

Von und mit Profilkurs Theater Jg.12 Lessing Stadtteilschule
Leitung: lrene Kähm
Künstler-Coach: Jens Jakob de Place.
Ein TUSCH-Projekt der Lessing-STS und des Thalia Theaters
31.05. / 15:00 / AB MAGELLAN-TERRASSEN / DAUER 60 MIN

Hier ein paar Fotoimpressionen von den Proben:

TUSCH THEATER-TAG

Auch möchten wir darauf hinweisen, dass der S2-Theaterkurs der Lessing-Stadtteilschule (Leitung: Frau Kähm) am TUSCH Theater-Tag aufführen wird:

Donnerstag, 29. Juni , 10.00 Uhr
(Einlass ab 09.30 Uhr)

St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29-30
20359 Hamburg

4. TUSCH-Newsletter

Streiflicht Lessing Stadtteilschule – Thalia Theater

Kollegiums- Theaterausflug

Um die gesamte Schule mit dem Theatervirus zu infizieren, fand ein Ausflug ins Thalia Theater statt. Die teilnehmenden Kollegen erhielten eine Führung durch das Theater mit einem Blick hinter die Kulissen. Anschließend fand eine faszinierende dramaturgische Einführung in das von Leander Haußmann inszenierte Stück „Cyrano de Bergerac“ statt, die optimal auf die Aufführung vorbereitete. Der Ausflug und das Stück fanden viel Anklang und werden auf Wunsch im nächsten Schuljahr wiederholt.

Site- Specific- Performance in der HafenCity

Das Thalia Theater und Kampnagel veranstalten „Theater der Welt 2017“. Das internationale Theaterfestival steht für eine freiheitliche offene Welt und den Respekt vor der Vielfalt ihrer Kulturen und Künste: Es ist ein lebendiger Protest gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit oder Abschottung: Open borders – open cities – open mind. Das Festival arbeitet an der Entgrenzung festgelegter Linien und behauptet mit Nachdruck das Recht, in jeder Hinsicht verschieden sein zu dürfen. Aktuell erlebt unsere demokratische Gesellschaft von innen und außen starke Verunsicherungen und Bedrohungen, auf die wir Antworten finden müssen. Es wird immer wichtiger Position zu beziehen, sich zu bekennen, eine klare Haltung zu finden und diese auch auszudrücken. Der S2 Kurs bezieht sich in seinem Projekt: Von der Utopie zur Dystopie auf diese Fragestellung. Mit dem künstlerischen Coach Jens Jakob De Place werden vor Ort in der Hafencity Antworten auf unsere Fragen gesucht und an der Umsetzung gefeilt. Die Schüler denken in den Performances über historische Bezüge zum Kolonialismus und dem Selbstbild in der Gegenwart nach.  War alles nur gut gemeint und lief schief? Wo kann man da heute aktuelle Bezüge finden? Was hat das mit kulturellem Gedächtnis zu tun?

Fremde Heimat – Ein Stationen-Theaterprojekt des S4

Theaterkurses und des S2 Kunstkurses der Lessing-Stadtteilschule
„Wir wollen Veränderung für dieses Land, aber natürlich soll man die Veränderung auch sehen, langsam wird’s Zeit. Das ist genau, was wir wollen“,  rufen 16 Schüler des Theaterkurses mit Unterstützung von 20 Schülern des Kunstkurses einem sichtlich beeindruckten und auch überraschten Publikum im Foyer der Lessing-Stadtteilschule entgegen. Eine Aussage, die man diesen jungen Menschen sofort abkauft. Voller Energie steigern sie ihren Protestruf, der aus Elfride Jelineks Stück „Wut“ stammt und enden mit den Worten: „Jetzt sind wir da! Wir lassen uns nicht belehren, wir lassen uns nicht erziehen, wir ziehen jetzt los.“ Dieses Losziehen nehmen diese 37 Künstler auch wörtlich, denn unter dem Motto „Theaterspielen an anderen Orten“ wird das Publikum in Gruppen aufgeteilt und auf eine interaktive Reise rund um das Thema „Heimat“ und „Fremde“ geschickt. Auf dieser Reise erkunden die Besucher sechs Stationen, die das thematische Spannungsfeld aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Schwerpunkten beleuchten. Das Besondere daran: Die Theaterszenen werden durch ganz unterschiedliche Kunstprojekte unterstützt. So fühlt sich ein junger Mann in einem fremden Land unwohl und will wieder zurück in seine Heimat. Fremde Fabelwesen, die durch selbst hergestellte Bodyextantions, in Anlehnung an die Künstlerin Rebecca Horn, dieses Unwohlsein des Protagonisten noch weiter hervorheben, verstärkt die kalte und ungemütliche Atmosphäre.
Doch die Kunst steht  nicht nur als Unterstützung dem Theater zur Seite, sondern an Stationen auch selbst im Mittelpunkt. So kann das Publikum in „One-Minute-Sculptures“ sein akrobatisches Geschick unter Beweis stellen oder in einem dunklen Gang, der mit Schwarzlicht ausgeleuchtet wird, mit Neonkreide eigene Gedanken zum Thema „Heimat“ und „Fremde“ festhalten und damit Licht ins Dunkle bringen.
Am Ende dieser Reise werden die von Guides geführten Zuschauer wieder zum Ausgangspunkt der Reise geführt. Dabei erklingen sechs verschiedene Lieder, abgespielt von Handys der Schauspieler, die die Jugendlichen mit Heimat verbinden. Der bunte Theaterabend endet  mit biografischen Sätzen der Schüler: „Heimat ist ein Ort, an dem ich sein kann, wie ich bin“, „Heimat ist kein spezieller Ort, sondern ein Gedanke“ oder „Fremd ist mein Heimatland.“
Nach der Vorstellung sind sich alle Beteiligten einig: Es war ein abwechslungsreicher, spannender Theaterabend, der zum Nachdenken anregte und zeigte, wie toll Theater und Kunst zusammenarbeiten können.
Ein großes Dankeschön gilt dem Thalia Theater, das durch Workshops den künstlerischen Prozess unterstützt und vorangebracht hat, und besonders dem Regisseur Helge Schmidt, der durch seine dramaturgischen und gestalterischen Ideen nicht nur die Theaterszenen weiterentwickelt hat.

3. TUSCH-Newsletter

Feierliche Bannerpräsentation im Thalia Theater

 

 

Das Kunstprofil visualisiert die Partnerschaft zwischen der Lessing-Stadtteilschule und dem Thalia Theater

Das Kunstprofil Jahrgang 12 unter der Leitung von Frau Rüdebusch gestaltete ein Banner, dass die Partnerschaft zwischen der Lessing-Stadtteilschule und dem Thalia Theater visualisiert. Das Banner wurde feierlich am 14.11.16 um 11:00 Uhr aufgehängt. Herr Kauer würdigte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler, die zusammen mit der tatkräftigen Unterstützung des Theatermalers Henning Sominka den Entwurf für das 2,30 x 4,85m große TuSCH-Banner entworfen hatten. Die künstlerische Betriebsdirektorin Karin Becker würdigte die Symbolik des Banners. Es zeige wie alles miteinander verbunden sei. Herr Carsten Beleites, Projektleiter von TUSCH Hamburg, freute sich über die Präsenz, die der Kooperation im Foyer des Theaters nun eingeräumt wird. Nach zwei Wochen erhält dann unsere Schule das Banner und wird es stolz im Foyer des Standortes Soldatenfriedhof aufhängen.

In einem vorgeschalteten Wettbewerb hatte der Kunstkurs insgesamt 12  Entwürfe für einen Freundschaftsbanner erstellt. Diese wurden am 18.10. ins Thalia Theater zu einer Jury gebracht. Es hat jedoch nicht nur eine einzige Gewinnergruppe gegeben, denn bei der Umsetzung flossen Ideen von drei unterschiedlichen Entwürfen ein.
Ideengeber und Ausführende sind Alexandra Herzog, Marco Schweinsberg, Hatice Gök, Florentina Ramaj und Melanie Schlieder. Die leuchtende, kräftige Farbe für den Hintergrund brachte der Entwurf von Nicole Wolf.
Am 8.11.16 wurden alle sechs SchülerInnen in den Malsaal des Thalia Theaters eingeladen, um den endgültigen Entwurf zu verwirklichen. Hierbei haben sie auch die Arbeit und Atmosphäre im Theater kennengelernt und einiges über die Ausbildung und den Beruf des Theatersmalers, der Theatermalerin und des Theaterplastikers /In erfahren.

Text: Irene Kähm, Cathleen Rüdebusch
Fotos: Peter Bruns

 2. TUSCH-Newsletter

Kunstprofil zu Besuch im Malsaal des Thalia Theaters

Engagierte Schülerinnen des S1 Kunstprofils mit einem Zwischenentwurf für das TuSCH-Banner
Engagierte Schülerinnen des S1 Kunstprofils mit einem Zwischenentwurf für das TuSCH-Banner

Am 08.11. kamen die Siegergruppen des Wettbewerbs um das TuSCH-Banner in den Malsaal des Thalia Theaters. Zusammen mit der tatkräftigen Unterstützung des Theatermalers Henning Sominka realisierten fünf engagierte Schülerinnen und Schüler den Entwurf für das 2,30 x 4,85m große TuSCH-Banner.

Rückblick auf die Umsetzung des TuSCH-Banners

Damit es dazu kommen konnte, haben die Teams aus dem S1 Kunstprofil unter der Leitung von Frau Rüdebusch kreative Entwürfe für das Banner entwickelt.

Wie das fertige Banner aussieht ist noch geheim… Denn am Montag, den 14.11. erfolgt die feierliche Premiere des Banners und die Würdigung durch Herrn Kauer im Foyer des Thalia Theaters. In den darauf folgenden zwei Wochen verbleibt das Banner im Foyer des Thalia Theaters.

 1. TUSCH-Newsletter

Wir freuen uns Tusch- Partnerschule des Thalia Theaters zu sein.

TUSCH

Das Motto ist: Im Theater soll man nicht brav sein! Quer- und Nachdenken sind gefragt.
Wir suchen Themen für die Aufführungen und gehen oft ins Theater, um uns inspirieren zu lassen. Das fängt mit den fünften Klassen an, die sich „Die unendliche Geschichte“ ansehen, und geht bis zu fachübergreifenden Projekten zum Thema Heimat in der Oberstufe. In der Mittel- und Oberstufe wird zum Thema „Hafen“ gearbeitet.
Es werden Banner entworfen und das Thalia Theater besichtigt, um alle Schüler darüber zu informieren und zu begeistern. Projekte und Workshops werden geplant und koordiniert.  Schülerbotschafter haben sich gefunden, die sich viele Stücke ansehen und darüber berichten werden. Wir haben viele Ideen und wollen sie auch umsetzen!!
Bisher sahen sich die Schüler die Aufführungen „Romeo und Julia“ sowie Heimatabend an. Dazu ein paar Eindrücke:
Zu „Heimatabend“: Es war für mich beeindruckend, den Einklang in der Verschiedenheit zu sehen. Ich war begeistert, als am Ende alle zusammen zur kubanischen Musik getanzt und gesungen haben und das Publikum aufstand und mittanzte. Für mich symbolisiert das, dass der Frieden möglich ist. (Aram S3)
Zu „Romeo und Julia“: Die Besonderheit der Romeo- und Julia- Aufführung war, dass der Schauspieler, der Romeo darstellte, sich den Fuß gebrochen hatte und im Rollstuhl spielte. Das Stück war sehr mitreißend und voller Emotionen, aber ich bewunderte fast noch mehr die Spielkunst der Darsteller. ( Anna S1)

Text und Fotos: Irene Kähm