France Mobil

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Zwei Jahre lang bemühte ich mich, das France Mobil zu unserem Standort Sinstorf zu holen und musste feststellen, dass es außerordentlich schwierig ist, es zu bekommen, da die jährlich wechselnde Referentin im Norden für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz ist und das France Mobil überall sehr gefragt ist. Am 18.06.2014 war es endlich in Sinstorf soweit!

Bevor es losging, bestaunten die Schüler/innen auf dem Parkplatz den Renault Kangoo mit seinen Aufschriften France Mobil, Arte, TV5, Klett, Institut français, embassade de France und Robert Bosch-Stiftung und warfen einen neugierigen Blick ins Wageninnere.

France Mobil
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1. Gruppe von 10.00 h bis 10.45 h
Jg. 6 (lernt seit einem Jahr Französisch) zusammen mit den Schülern/Schülerinnen des Jg. 5, die Französisch ab Kl. 6 lernen wollen.
Zu Beginn sollten die Schüler/innen beim Galgenraten den Namen der Referentin erraten und bekamen so schon mit, dass sich fast alle Buchstaben auf Französisch so anhören wie im Deutschen. Mit Marion Oury hatten sie es also zu tun.
Die Schüler/innen saßen im Halbkreis und stellten sich kurz auf Französisch vor. Danach malte die Referentin ein lachendes Gesicht (ça va bien), ein ernstes (ça va) und eines mit heruntergezogenen Mundwinkeln (ça va mal) an das Smartboard und stellte den Schülern/Schülerinnen der Reihe nach die Frage Comment ça va?, woraufhin erst einmal alle Antworten geübt wurden. Anschließend warf sie einem Schüler ihrer Wahl einen kleinen Ball zu und fragte ihn Comment ça va? und wenn dann die Antwort ça va mal kam, mussten alle ganz schnell die Plätze wechseln. Da auch Marion Oury mitspielte, blieb ein/e Schüler/in schließlich übrig und musste nun seinerseits/ihrerseits die Mitschüler/innen, den Ball zuwerfend, befragen. Bei der Antwort bien passierte nichts und bei ça va mussten drei Schüler/innen die Plätze wechseln. Das war insgesamt ein recht temporeiches Spiel, das den Schülern/Schülerin-nen sichtlich Spaß brachte.
Auch das nächste Spiel war interessant: Hierbei wurden den Schülern Bilder präsentiert, die jeweils einen Gegenstand zeigten und deren französische Bedeutung auch die Schüler/innen kannten, die noch keinen Französischunter-richt hatten, z.B. champignon, rose, musique, chocolat … Dazu wurden Musikstücke gespielt, die jeweils eines der Wörter enthielten. Wenn ein/e Schüler/in eines dieser Wörter wiedererkannte, stürzte er/sie zu einem Ball in der Mitte, den er/sie an sich nahm. Nachdem er/sie das Wort noch einmal nannte, bekam er/sie eine France Mobil-Anstecknadel als kleines Geschenk. Auch bei diesem Spiel zeigten sich die Schüler/innen begeistert.
Das nächste Spiel hieß pantomime, und dafür wurden Karten mit einem Bild sowie einer kurzen Beschreibung der dargestellten Handlung verteilt. Jeder Schüler/jede Schülerin spielte daraufhin das auf seiner/ihrer Karte Dargestellte und die anderen mussten die Handlung erraten. Die auf Deutsch gefundenen Wörter wurden von Marion Oury auf Französisch an das Smartboard geschrieben, am Ende noch einmal vorgelesen und von den Schülern und Schülerinnen wiederholt. Danach schloss sie die Smartboardseite und fragte einige der gerade gelernten Vokabeln mündlich ab.
Zum Schluss wurde noch Stille Post von der Halbkreismitte aus zu beiden Seiten gespielt, und zwar mit den Wörtern baguette, téléphone, salut und croissant. An beiden Enden kam das Wort beinahe gleichzeitig an, so dass auch dies den Anschein eines kleinen Wettkampfes hatte.
Zuletzt durften die Schüler/innen Marion Oury auf Deutsch zu ihrer Person befragen. So erfuhren sie, dass sie aus Straßburg kommt und sahen auf einer Karte, wie nah an Deutschland das Elsass liegt. Höchst zufrieden verließen die Schüler/innen den Klassenraum. Viel zu schnell waren die 45 Minuten vergangen!

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2. Gruppe 10.45 h bis 11.30 h
Jg. 7, mit fast zwei Jahren Französisch
Das Pantomime-Spiel wurde auch hier durchgeführt, wobei festzustellen war, dass die Fünft- und Sechstklässler/innen sich zuvor als talentierter erwiesen hatten.
Anschließend wurden die Farben eingeführt. Damit veranstaltete Marion Oury dann ebenfalls ein Wettspiel mit Stühlewechseln, das auch diesen Schüler/Schülerinnen viel Freude machte.
Nach der Festlegung einer Non- und einer Oui-Seite sagte Marion Oury Sätze wie Je porte un jean noir oder j’ai un frère etc. und die Schüler/innen mussten sich schnell für eine Seite entscheiden und waren dadurch auch ständig in Bewegung.
Zum Schluss duften sie ebenfalls die Referentin zu ihrer Person befragen, und auch sie erfuhren anhand der Frankreichkarte, wo Straßburg und das Elsass liegen.

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Während unserer gemütlichen Pause bei Kaffee und Kuchen im Lehrerzimmer kamen die Französisch-Schüler/innen des Jg. 9 vom Standort Am Soldaten-friedhof am Standort Sinstorf an. Hier hatten sie vor drei Jahren mit Französisch begonnen, bevor sie im Jahr darauf zum Standort Hanhoopsfeld wechselten und vor einem Jahr schließlich zum Standort Am Soldatenfriedhof. Für viele war es ein durchaus freudiges Wiedersehen.
Sie hatten den 3. Termin von 12.00 h bis 12.45 h. und bekamen zunächst Kärtchen mit einer Arbeitsanweisung auf Französisch bzw. auf Deutsch und mussten sich in der Gruppe den Partner oder die Partnerin suchen.
Am Smartboard und an der Tafel standen inzwischen alle Buchstaben des Alphabets untereinander, und die Schüler hatten die Aufgabe, zu jedem Buchstaben ein französisches Wort zu finden. Erlaubt waren alle Wortarten, es durften aber keine Eigennamen genannt werden. Mit großem Eifer legten die Schüler/innen los und kamen zu einem Gleichstand.
Anschließend war das Thema die Francophonie. Es wurden wieder zwei Gruppen gebildet, die jeweils eine Weltkarte bekamen, auf der die frankophonen Länder blau gekennzeichnet waren. Die Schüler/innen sollten sich so viele Ländernamen wie möglich merken und, nachdem die Karten wieder eingesammelt worden waren, an das Smartboard und an die Tafel schreiben. Marion Oury überprüfte dann die Ergebnisse und kam zu dem knappen Endergebnis von 15:17.
Zum Schluss konnten auch diese Schüler/innen Marion Oury Fragen stellen. So erfuhren wir, dass sie ihr Studium abgeschlossen hat und sich am Ende ihres Jahres als France Mobil-Referentin inzwischen schon für einen dreimonatigen Job in Québec beworben hat und nun sehnlichst hofft, ihn zu bekommen. Danach ziehe es sie aber wieder ins Elsass, wo ja auch ihre Familie lebt, die sie sehr vermisse. Die Schüler/innen bekundeten volles Verständnis. Wir alle bedankten uns bei ihr für die unterhaltsame Stunde und staunten, wie schnell auch diese 45 Minuten vorbei waren!
Am nächsten Tag war sie schon wieder in Greifswald im Einsatz…

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