Deutsch

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Deutsch an der Lessing Stadtteilschule

Gemäß den Vorgaben des Bildungsplans wird Deutsch in der Regel vier Stunden in der Woche unterrichtet. Wie auch in den anderen Hauptfächern Mathematik und Englisch wird in Deutsch im Stundenplan zwischen den „normalen“ Doppelstunden und der sogenannten Lernzeit differenziert. In den „herkömmlichen“ zwei Stunden werden Themen eingeführt, im Plenum gemeinsam oder in anderen Sozialformen (Partner-, Gruppenarbeit) besprochen und erarbeitet. Die Lernzeit dient der Festigung und Übung des Gelernten. Hier erhalten die Schüler Arbeitspläne, die differenziert aufgebaut sind und in denen sie selbstständig, in ihrem eigenen Tempo und ihren Fähigkeiten entsprechend arbeiten. In der Regel korrigieren sie ihre Ergebnisse selbst mit Lösungsblättern.

Das in der Schule erarbeitete Curriculum, an das sich alle Deutschlehrer halten, orientiert sich in den Inhalten und Kompetenzen an den Vorgaben des Hamburger Bildungsplans. Arbeiten werden in der Regel im Jahrgang parallel geschrieben, um Standards zu sichern und eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Online erstellte Fördermappen runden das individualisierte Lernen im Fach Deutsch ab.

Das Lesen von Literatur wird in den Klassen 5-7 verbindlich durch die Teilnahme am digitalen Antolin-Lese-Programm unterstützt. Am Ende des Schuljahres gibt es eine Preisverleihung, in der die Schüler mit den meisten Punkten gekürt werden.

Schüler mit speziellen Schwierigkeiten im Bereich Lesen oder Rechtschreibung werden zusätzlich noch in der Sprachförderung gefördert. Die Sprachförderung ist von der Stadt Hamburg initiiert und gibt es an allen Hamburger Schulen. Nach bestimmten Testungen werden Schüler herausgefiltert und dann entsprechend ihrer Bedürfnisse in Gruppen eingeteilt. Die Sprachförderung liegt meistens außerhalb des Regelunterrichts.

Außer den von der Behörde vorgesehenen Förderungen im Bereich Sprache bietet unsere Schule aber noch zwei weitere Förderungsmaßnahmen, die fast alle Schüler der Schule betreffen:

  • Das ist zum einen die Leseförderung, die in Klasse 5 einsetzt und allen Schülern in kleinen Gruppen
    das Lesen nahe bringt und sie in diesem Bereich fördert.
  • Zum anderen gibt es das sogenannte „Sprachband“, welches im WPU-Bereich angesiedelt ist und welches alle Schüler automatisch belegen, welche nicht eine zweite Fremdsprache gewählt haben.Hier wird auf anderen Ebenen als im herkömmlichen Unterricht mit den Schülern zu verbindlichen
    Themen gearbeitet und ihnen somit der Spaß an der Sprache und deren vielfältige Möglichkeiten
    vermittelt.

Sprachband (Klasse 6-8)

In Klasse 6 können die Schüler erstmalig am Wahlpflichtangebot der Schule teilnehmen. Schüler, die eine zweite Fremdsprache gewählt haben, wählen nur einen Kurs im Bereich „Welt“ und einen Kunstkurs. Wer keine zweite Fremdsprache belegt, wählt einen Kurs im Bereich „Welt“ und wird automatisch in das Sprachband eingeteilt. Innerhalb des Sprachbands gibt es immer drei unterschiedliche Leistungsniveaus: der erhöhte Kurs, der mittlere Kurs und der niedrige Kurs. Die Gruppen sind in der Regel etwas kleiner als der Klassenverband. Hier findet Förderung und Forderung statt, da die Inhalte den Leistungsmöglichkeiten der Schüler in den differenzierten Kursen entsprechend angeboten werden. Methodisch wird vornehmlich handlungsorientiert gearbeitet, d. h. die Schüler sollen selbst handeln, kreativ sein und eigene „Produkte“ herstellen. Aus dieser Zielorientierung heraus ergeben sich auch die Themen, die in den Jahrgängen 6-8 behandelt werden:

  • Jahrgang 6: Gedichte
  • Jahrgang 7: Kriminalgeschichten
  • Jahrgang 8: Kreatives Schreiben/ Debattieren

Die Schüler lernen die speziellen Strukturen kennen, welche für das Schreiben von Gedichten, Kriminalgeschichten und anderen eigenen Texten wichtig sind und probieren sich selbst im Erstellen von eigenen Gedichten, Kriminalgeschichten und anderen Texten aus. Auch das mündliche Erproben von Diskussionen und Debatten gehört dazu. Die Produkte werden sich gegenseitig vorgestellt. Medien wie Computer, Kameras oder Fotoapparate kommen zum Einsatz, weil die Endfassungen der Texte oft getippt werden oder z.B. im Bereich Kriminalgeschichten Foto-Stories entwickelt oder Debatten mit der Kamera aufgenommen werden.

Da es in Klassenstufe 9 nur noch insgesamt vier Stunden (statt sechs) im WPU-Bereich gibt, entfällt das Sprachband ab Klasse 9.