Besuch in der Elbphilharmonie

Das PGW-Profil von Herrn Koch besuchte am 27. März 2018 ein Konzert der besonderen Art im großen Saal der Elbphilharmonie. Während Igor Strawinsky 1913 bei der Uraufführung von Le Sacre du Printemps in Paris noch Buhrufe und Krawalle erntete, klingt diese Musik für unsere Ohren in der Postmoderne vielmehr nach Filmmusik.

Nach gut einem Jahrhundert ist der einstige Publikumsschocker als Sinnbild der musikalischen Avantgarde längst zum Klassiker geworden. Was damals als „wahnsinnig“ galt, wurde von der Jungen Norddeutschen Philharmonie noch weiter getrieben: Das Orchester aus 111 Musikern setzte im Verbund mit den fünf Live-Elektronik-Künstlern, Konrad Hinsken, Alexandre Kordzaia, Joshua Lutz, Julian Maier-Hauff und Jonas Urbat in der Hamburger Elbphilharmonie neue Maßstäbe. Die klassischen Klänge verschmolzen mit elektronischer Musik und sphärischen Klängen zu einer neuen Komposition.

Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert. Offen blieben lediglich Fragen zum Millionengrab, der Elbphilharmonie an sich.